AMA
Teilnehmer

Tierwohl

Wer aufs AMA-Gütesiegel schaut, schaut aufs Tierwohl.

Gute Tierhaltung orientiert sich maßgeblich an den Faktoren, die für das Wohlbefinden der Tiere verantwortlich sind. Um einen leicht schwammig erscheinenden Begriff wie Tierwohl genau definier- und überprüfbar zu machen, dient das Prinzip der fünf Freiheiten. Die fünf Freiheiten sind auch Basis für die Erstellung von AMA-Richtlinien im Bereich Tierwohl.

  • Freiheit von Hunger, Durst und falscher Ernährung: Es ist zu gewährleisten, dass die Tiere ständigen, ungehinderten Zugang zu frischem Wasser haben und dass sie Nahrung erhalten, die die vollständige Gesundheit und Vitalität der Tiere aufrechterhält. 
  • Freiheit von Unbehagen: Was ein geeignetes Umfeld für Tiere ist, ist von Tierart zu Tierart verschieden. Von der Temperatur (im Stall), über Belüftung und Beleuchtung, bis hin zum Platz- und Ruheangebot, die Umstände der Tierhaltung dürfen bei den Tieren kein Unbehagen auslösen.
  • Freiheit von Schmerz, Verletzung und Krankheit: Die Tiere haben ein Recht auf medizinische Betreuung und Behandlung im Falle von Krankheiten und Verletzungen. 
  • Freiheit von Angst und Leiden: Die Lebensumstände müssen so beschaffen sein, dass die Tiere keinen Stress erleiden. Dazu gehören vor allem Dinge wie ausreichendes Platzangebot und, einschließlich entsprechender Rückzugsmöglichkeiten, geeignete Umstände, um artgemäßes Sozialverhalten ausleben zu können.
  • Freiheit zum Ausleben normalen Verhaltens: Schweine „untersuchen“ gerne Gegenstände, Kühe mögen es, sich mit der Kuhbürste massieren zu lassen und Hendln schätzen es, wenn sie auf der Suche nach Körnern am Boden herumpicken können. Das sind Beispiele für arttypisches Verhalten. Die Tierhaltung sollte es ermöglichen, solche Verhaltensweisen auszuleben. 
     
Gütesiegel