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So denken Österreicher über Milch: schmeckt gut, tut gut und ist natürlich

Milchglas feiert ein Revival

Seit sechzig Jahren wird der Weltmilchtag in mehr als dreißig Ländern  gefeiert. Anlässlich des Jubiläums erkundete die AMA in einer Umfrage, wie Herr und Frau Österreicher über die Milch denken. Acht von zehn Befragten schätzen Milch und Milchprodukte aufgrund ihres Geschmacks, ihrer gesundheitlichen Aspekte und ihrer Natürlichkeit sehr.
Ende April und Anfang Mai wurden tausend Österreicher gefragt, wie sie über Milch und Milchprodukte denken. 84 Prozent stehen ihr sehr oder eher positiv gegenüber, elf Prozent neutral. Die Begeisterung für Milch steigt mit dem Alter der befragten Personen. Nur fünf Prozent der Befragten können der Milch keine Vorteile abgewinnen (Chart 1).
Mit Milch und Milchprodukten werden spontan drei Eigenschaftsfelder assoziiert: Geschmack, gesundheitlicher Nutzen und Natürlichkeit. 41 Prozent nennen den guten Geschmack, 36 Prozent attestieren der Milch einen gesundheitlichen Nutzen. Vor allem Personen über fünfzig Jahre bewerten den ernährungsphysiologischen Aspekt überdurchschnittlich hoch (Chart 2). Die Fragestellung mit gestützten Eigenschaften bekräftigt dieses Ergebnis. Acht von zehn Personen schätzen den Geschmack. Knapp dahinter folgen Werte wie vielfältig, wertvoll, hochwertig und nährstoffreich (Chart 3).

Über Generationen gut
Der Konsum von Milch wird in den letzten Jahren verstärkt diskutiert. Die AMA wollte wissen, ob sich die Einstellung zu Milch und Milchprodukten über Generationen verändert hat. 62 Prozent der Befragten denken, dass sie gegenüber der Milch eine ähnliche Einstellung haben wie ihre Eltern. Ein Drittel glaubt, dass die Eltern eine bessere Meinung über Milch hatten. Den Grund dafür ortet die AMA im damals engeren Bezug zur Landwirtschaft und zur Milchproduktion.  Fünf Prozent denken, dass ihre Eltern dem Milchkonsum kritischer gegenüberstanden als sie es tun (Chart 4).

Käse ist liebstes Milchprodukt
98 Prozent der Befragten verwenden Milch und Milchprodukte regelmäßig. Knapp ein Drittel konsumiert Milchprodukte einmal täglich, vierzig Prozent mehrmals. Unter den Heavy Usern finden sich vor allem Frauen, Haushalte mit Kindern und Personen ab 30 Jahren (Chart 5).
Das beliebteste Milchprodukt ist Käse, und hier outen sich Männer als große Käseliebhaber, ebenso junge Menschen. Nur zwei Prozent gaben an, Käse selten bis nie zu essen, weil er ihnen nicht schmeckt.
Schon an zweiter Stelle im Beliebtheitsranking folgt pure Milch. Fast neun von zehn Befragten trinken sie regelmäßig. Konsumiert jemand keine Milch, schmeckt sie nicht oder wird schlecht vertragen.
Die Verwendung von Butter ist eine Frage des Alters und damit des Kochens. Menschen ab dreißig haben einen deutlich höheren Butterkonsum als jüngere. Ein Milchgetränk sticht ganz klar heraus: Kakao erfreut sich in der Zielgruppe der 16 bis 29-Jährigen extrem großer Beliebtheit (Charts 6 und 7).

Kein Kaffee ohne Milch
Kaffee und Milch gehören für viele Österreicher offenbar unzertrennlich zusammen. Eine Studie der AGES in Zusammenarbeit mit der AMA aus dem vergangenen Jahr ergänzt die Zahlen zur Verwendung von Milch im Haushalt: Gut ein Drittel eines Packerls wird in den Tee oder Kaffee gegossen, 21 Prozent als Zutat zum Kochen und Backen verwendet, jeweils rund 15 Prozent für Müsli und Cerealien, pur zum Trinken oder als Milchmischgetränk (Chart 8).

Ein Haushalt in Österreich umfasst im Schnitt 2,2 Personen. Ein Drittel der Haushalte verbraucht zwischen einem und zwei Liter Milch in der Woche. 39 Prozent der Haushalte zählen mit mehr als drei Liter pro Woche zu den Großverbrauchern (Chart 9). Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch beträgt 76 Liter pro Jahr. 

Laktosefrei und Milchalternativen untergeordnet
Verzichtet jemand auf Milch, liegt das in erster Linie an einer Unverträglichkeit. Die Hälfte der Personen, die Milch oder Milchprodukte nicht vertragen, hat die Vermutung von einem Mediziner oder Ernährungsberater bestätigen lassen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt laut dieser Studie unter fünf Prozent (Chart 10). Jeder zehnte Befragte konsumiert ausschließlich oder häufig laktosefreie Milchprodukte, 61 Prozent verwenden sie nie (Chart 11).

Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer haben Milchersatzprodukte noch nie ausprobiert. Bei jenen, die sie verwenden, steht Kokosmilch an der Spitze der pflanzlichen Alternativen, vor allem bei Frauen und Menschen unter 29 Jahren – und hier wohl in erster Linie als Zutat in asiatischen Gerichten (Chart 12).  Andere pflanzliche Drinks haben untergeordnete Bedeutung.
Milchglas feiert Comeback
AMA-Marketing-Chef Michael Blass fasst die Studienergebnisse zusammen: „Milch wird seit Generationen als wertvolles Nahrungsmittel von vielen Konsumenten geschätzt. Zum 60-Jahr-Jubliäum des Weltmilchtages wollen wir dem Respekt zollen und lassen einen Klassiker der österreichischen Milchwirtschaft wieder aufleben: das gute alte Milchglas anno 1968. Damals gut, heute gut“, so Blass. Das Milchglas ist kostenlos bei zahlreichen Veranstaltungen der Molkereien in ganz Österreich erhältlich. Im Webshop der AMA unter shop.amainfo.at kann man 6 Stück käuflich erwerben.

Link zur Fotogalerie: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/9428

 
Im Bild (v.l.n.r.): Florian Faber von der ARGE Gentechnikfrei , Jürgen König (Univ. Prof. für Ernährungswissenschaften) und Michael Blass (Geschäftsführer der AMA-Marketing), stoßen mit dem guten, alten Milchglas auf 60 Jahre Weltmilchtag an.