AMA - Marketing
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RollAMA: 140 Euro für Frischprodukte pro Monat

140 Euro gibt ein durchschnittlicher Haushalt pro Monat für Frischeprodukte (exkl. Brot und Gebäck) aus. Der heiße Sommer 2015 bescherte Obst, Gemüse und Grillfleisch ein Saisonhoch. Bio bleibt ein Wachstumsmarkt, ebenso steigen die Anteile von Aktionen und Handelsmarken.

Micaela Schantl, Marktforscherin der AMA, berichtet über das Kaufverhalten der Österreicher im abgelaufenen Jahr.
Fotocredit: AMA/APA/Preiss
Weitere Fotos zum kostenlosen Download finden Sie unter http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7623

Heißer Sommer bedeutet wenig kochen
Der langanhaltende, heiße Sommer im vergangenen Jahr veränderte das Einkauf- und Essverhalten. Produkte, die klassisch zum Zubereiten warmer Speisen verwendet werden, wurden im dritten Quartal 2015 deutlich weniger gekauft, etwa Eier, Wurzelgemüse, Kartoffel oder Fleisch. Auch für Fertiggerichte war es vielen Konsumenten offenbar zu heiß. Absolute Hitzegewinner waren hingegen Eiskaffee oder erfrischende Produkte wie Frischkäse, Milchmischgetränke, Salate, Fruchtgemüse oder Melonen. Und es wurde eindeutig mehr gegrillt.

Bio: Mehr und öfter
7,6 Prozent aller Frischeprodukte (ohne Brot und Gebäck) werden im Lebensmittelhandel in Bio-Qualität gekauft. Der höchste Bio-Anteil entfällt auf Eier, gefolgt von Milch, Gemüse, Obst und Joghurt. Deutliche Zuwächse zeigen die beiden kleinsten Bio-Warengruppen Fleisch und Wurst.

Rückverfolgbarkeit ist den Konsumenten etwas wert
Regionalität boomt, die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel ist den Konsumenten wichtig. 46 Prozent der Befragten wären bereit, dafür etwas mehr zu bezahlen – konkret rund acht Prozent.  Je weniger verarbeitet ein landwirtschaftliches Urprodukt ist, desto wichtiger ist den Befragten die Rückverfolgbarkeit.