AMA - Marketing
Export:
  • DE
  • EN
  • IT

AMA - Marketing

Österreicher essen doppelt so viele Paradeiser als vor 20 Jahren

Zwei Drittel der Garten- und Balkonbesitzer bauen Tomaten an

(Wien, 4. August 2015) Paradeiser sind das Lieblingsgemüse der Österreicherinnen und Österreicher. Fast dreißig Kilo werden pro Kopf und Jahr verspeist (Chart 1). Das ist knapp doppelt so viel als noch vor zwanzig Jahren. Der 8. August steht ganz im Zeichen des vielseitigen Fruchtgemüses.



32.748 Tonnen Paradeiser im Wert von rund 108 Millionen Euro kaufen Herr und Frau Österreicher im Jahr. Mengenmäßig liegen Zwiebel auf Platz zwei, im Ranking nach Umsätzen die Paprika (Chart 2 und 3). Insgesamt machen Paradeiser 41 Prozent im Segment der Fruchtgemüse aus (Chart 4). Der Bio-Anteil beträgt nach Menge acht Prozent, nach Wert zwölf Prozent (Chart 5). Praktisch jeder Haushalt in Österreich kauft Paradeiser (Chart 6).

Der erwerbsmäßige Anbau von Paradeisern konzentriert sich klimatisch bedingt auf den Osten Österreichs. Das Burgenland verfügt mit 64 Hektar über die meisten Paradeiseranbauflächen, gefolgt von Wien, der Steiermark und Niederösterreich (Chart 7).

Paradeiser gedeihen aber nicht nur bei professionellen Gärtnern, auch viele Hobbygärtner pflegen Paradeiserstauden. Zwei Drittel aller Garten- und/oder Balkonbesitzer bauen zu Hause Tomaten an, Tendenz steigend (Chart 8). Nur Kräuter sind bei Hobbygärtnern noch stärker vertreten.


Paradiesische Nährstoffspeicher
Paradeiser stammen ursprünglich aus Peru und Ecuador. In Mexiko wurden sie erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie „Tomatl“. In Europa bekamen sie anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel. Die Österreicher machen daraus den „Paradeiser“.

Die perfekte Lagerung
Die Tomate ist eine Sonnenanbeterin. Je mehr Licht sie bekommt und je reifer sie geerntet wird, desto besser schmeckt sie. Paradeiser sollten nicht zu kalt gelagert werden. Ein über 13 Grad warmer Ort lässt sie nachreifen.

Rückfragehinweis:
Manuela Schürr, Unternehmenskommunikation
01/33151-401, 0664/83 76 178, manuela.schuerr(at)ama.gv.at