AMA - Marketing
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Konsumenten wollen Haltung und Herkunft wissen

(Wien, 9. März 2016) 234 Eier essen Herr und Frau Österreicher durchschnittlich im Jahr, also mindestens jeden zweiten Tag eines. Derzeit sind es wohl ein paar mehr. Siebzig Millionen Eier werden rund um Ostern verspeist. Das ist ein Zehntel des Jahresverbrauches. In der Österreichischen Eierdatenbank sind alle Eier erfasst, auch Ostereier. Das sorgt für absolute Transparenz.

AMA-Qualitätsmanager Martin Greßl, Robert Wieser (Obmann ZAG), LK-Präsident Hermann Schultes und Franz Kirchweger (Obmann der EZG Frischei) machen auf die Vorzüge des rot-weiß-roten Ostereis aufmerksam.
Fotocredit: AMA/APA/Schedl
Weitere Fotos zum kostenlosen Download finden Sie unter http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7573

Den Löwenanteil nach Haltungsformen nimmt mengenmäßig die Bodenhaltung mit 66 Prozent ein, 23 Prozent entfallen auf Freilandhaltung, knapp elf Prozent auf Bio-Haltung. 4,10 Euro gibt ein Haushalt pro Monat durchschnittlich für Eier aus. Ein Bio-Ei kostet im Durchschnitt 41 Cent, ein Ei aus Freilandhaltung 29 Cent, aus Bodenhaltung 20 Cent. 
1,6 Milliarden Eier legen Österreichs sechs Millionen Hennen jährlich. Damit können die heimischen Landwirte 85 Prozent der Nachfrage decken. Die Steiermark ist das produktionsstärkste Bundesland, gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich.

Konsumenten wollen Haltung und Herkunft wissen
Laut einer Motivanalyse der AMA achten die Konsumenten auf die Haltungsform besonders. Für mehr als ein Drittel der Befragten ist sie wichtigstes Kriterium beim Kauf von Frischeiern. Danach folgen Herkunft, Frische und Preis.
Im AMA-Gütesiegel-Programm wird jedes Ei mit einem Stempel versehen, ehe es den Bauernhof verlässt. Dieser Stempel fasst drei Informationen zusammen: Herkunftsland, Haltungsform und Legehennenbetrieb. In der Eierdatenbank werden die Warenströme tagesaktuell dokumentiert. Der „Quick-Egg-Check“ unter
www.eierdatenbank.at zeigt die Herkunft des Eies und die Haltungsform des Betriebes, die Zustimmung des Legehennenhalters vorausgesetzt.

Ostereier mit AMA-Gütesiegel
Auch für Ostereier sind Kriterien in den AMA-Richtlinien definiert. Die Haltungsform muss auf der Osterei-Verpackung angegeben werden. Die Färbereien werden mehrmals pro Saison kontrolliert. Zum Färben der ausgezeichneten Ostereier werden ausschließlich lebensmittelechte, im Zulassungsverfahren streng geprüfte Farben verwendet. Eine dünne Baumharzschicht versiegelt das Ei und macht es dadurch gut haltbar.