AMA - Marketing
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Info zu Fipronil

Eier-Rückruf in Deutschland und den Niederlanden

In Deutschland und den Niederlanden wurden Eier mit dem Mittel „Fipronil“ gefunden und vom Markt genommen. Nach derzeitigem Wissenstand wurde Fipronil unerlaubterweise in einem Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet.

Der Wirkstoff Fipronil ist in Österreich in der Geflügelhaltung verboten. Als Mittel gegen Ameisen und Schaben für den privaten Hausgebrauch sowie als Arzneimittel gegen Ungeziefer bei Katzen und Hunden ist es erlaubt. 

Im heimischen Lebensmittelhandel sind fast ausschließlich österreichische Frischeier erhältlich. Diese sind mit dem Länderkürzel „AT“ auf der Stempelung am Ei klar erkennbar. 

Um ihrem Anspruch als Qualitätsstandbetreiber gerecht zu werden, hat die AMA dreißig Eierproben im Lebensmittelhandel gezogen. Diese werden derzeit in einem Labor analysiert, die Ergebnisse liegen Mitte nächster Woche vor. Die AMA ist in engem Kontakt mit den Behörden (AGES und Gesundheitsministerium), die über weitere Schritte entscheidet. 

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt in einer
Fragen-Antworten-Liste das Gefährungspotenzial durch Fipronil: Wie viele Eier können verzehrt werden, ohne dass der gesundheitliche Richtwert überschritten wird

Beispielhaft kann bei dem bislang höchsten in Belgien (nicht in Deutschland) gemessenen 
Gehalt von 1,2 mg Fipronil/kg Ei ein Kind mit einem Körpergewicht von 16,15 kg rein mathematisch 1,7 Eier und ein Erwachsener von 65 kg Körpergewicht 7 Eier an einem Tag essen, ohne dass der gesundheitliche Richtwert, die akute Referenzdosis (ARfD), überschritten wird. Solange die abgeschätzte maximale Aufnahmemenge unterhalb der ARfD bleibt, ist eine gesundheitliche Gefährdung unwahrscheinlich. 

Möchten Sie mehr Infos? Schreiben Sie mir einfach an manuela.schuerr(at)ama.gv.at