AMA - Marketing
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AMA - Marketing

AMA-Qualität ist relevantes Kriterium für Wiener Schulen

AMA begrüßt neue Standards bei der Beschaffung von Ei und Eiprodukten für öffentliche Einrichtungen.

 

 

 

Die AMA begrüßt die neuen Standards in der öffentlichen Beschaffung von Eiern und Ei-Produkten. Das war zentrales Thema der Pressekonferenz anlässlich des Welt-Ei-Tages, der am 12. Oktober begangen wird. Auch die neuen Zahlen der Roll-AMA *) zeigen, dass „das Ei“ auf dem richtigen Weg ist.

Da sind einmal die mehr als 403 Millionen Eier, die im ersten Halbjahr 2018 österreichweit eingekauft worden sind. Das bedeutet ein Plus von 3,5% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 – und das war schon ein sehr gutes Jahr für die Ei-Branche.

„Das gemeinsame Bekenntnis der Ei-Branche zur Qualität − zu der als integraler Bestandteil auch das Tierwohl gehört − ist einer der Hauptgründe, warum anlässlich des Welt-Ei-Tages 2018 Erfreuliches angekündigt werden kann. Die hier präsentierten höheren Standards für Eier und Lebensmittel mit Ei erfüllen einen Herzenswunsch der Verbraucher – und damit auch der AMA,“ so AMA-Marketing-Geschäftsführer Michael Blass. Gut zwei Drittel der Verbraucher legen Wert darauf, dass die von ihnen verzehrten Eier ein heimisches Erzeugnis sind. (Quelle: RollAMA Motivanalyse 2016/ AMA‐Marketing).

Ein wesentliches Indiz hierfür ist der seit Jahren kontinuierliche Zuwachs an AMA-Gütesiegel-Betrieben. 708 Legehennen-Betriebe nehmen am Gütesiegelprogramm teil. Oder anders gesagt: 81 Prozent der in Österreich registrierten Legehennen leben nach strengen AMA-Richtlinien.

Bei Freiland-Eiern stieg der Marktanteil wertmäßig von 27,7 auf 28,7 Prozent. Parallel dazu erhöhte sich der wertmäßige Marktanteil von Bio-Eiern von 21,6 auf 22,2 Prozent. Das scheinen zunächst keine Steigerungen zu sein, die Anlass zu Euphorie geben. Dahinter stehen aber Zahlen, die sehr wohl euphorisch stimmen können. Da ist zum einen die Tatsache, dass Bio- und Freilandeier nunmehr 51 Prozent Anteil am Ei-Markt in Österreich haben. Zusätzlich stieg der Eier-Absatz um 3,5 Prozent sowie die Ausgaben um 8,4 Prozent.  Hinzu kommt dezenter „Rückenwind“ durch seit 2016 leicht gestiegene Preise bei Bioeiern (+1 Cent) auf 42 Cent.

 „Die Konsumentinnen und Konsumenten vertrauen also nicht nur auf die Qualität heimischer Eier, sie sind auch bereit, dafür mehr Geld auszugeben“, so Blass. Der Pro-Kopf-Verbrauch beträgt 239 Eier pro Jahr, so viel wie seit 1997 nicht mehr.

„Die von der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 in Zusammenarbeit mit der österreichischen Geflügelwirtschaft erarbeiteten neuen, höheren Standards für Eier und Lebensmittel mit Ei in der öffentlichen Beschaffung in Wien sind ein großer Schritt vorwärts und ein wichtiges Signal.  Heimische Qualität sowie die Transparenz bei AMA-Gütesiegelprodukten war und ist gerade bei Eiern ein relevantes Kriterium für die Kaufentscheidung der Konsumentinnen und Konsumenten“, erklärt die AMA.


Rückfragehinweis:
Manuela Schürr, Unternehmenskommunikation
01/33151-401, 0664/83 76 178, manuela.schuerr(at)ama.gv.at

 

*) Die RollAMA ist die rollierende Agrarmarktanalyse der AMA-Marketing in Zusammenarbeit mit der GfK und KeyQUEST Marktforschung. Basis ist das GFK-Haushaltspanel. Dabei führen 2.800 österreichische Haushalte Aufzeichnungen über ihre Einkäufe im Lebensmitteleinzelhandel (inkl. Hofer und Lidl). Die RollAMA-Daten umfassen die Warengruppen Fleisch und Geflügel, Wurst, Milch und Milchprodukte, Käse, Obst, Gemüse, Erdäpfel, Eier, Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte, aber nicht Brot und Gebäck.