AMA - Marketing
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AMA - Marketing

39 Euro pro Haushalt und Monat für Milchprodukte

Naturjoghurt und Butter liegen in der Gunst der Konsumenten
Promotion zum Weltmilchtag: AMA-Kuh tanzt auf dem Wiener Ring

(Wien, 26. Mai 2015) 39 Euro gibt ein Haushalt pro Monat durchschnittlich für Milch und Milchprodukte aus. Der Löwenanteil entfällt auf Käse. Den Weltmilchtag am 1. Juni nimmt die AMA als Anlass, auf das wertvolle Lebensmittel Milch aufmerksam zu machen.
Im Bild v.l.n.r.: Dir. Helmut Petschar (Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter), Milchkönigin Silvia, DI Andrä Rupprechter (Bundesminister für Land-, Forst-, Umwelt und Wasserwirtschaft), Dr. Michael Blass (Geschäftsführer der AMA-Marketing)
Weitere Bilder zum kostenlosen Download unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6710
Fotocredit: AMA/APA/Schedl

Ein österreichischer Haushalt gibt laut RollAMA*)-Haushaltspanel pro Monat im Schnitt 39 Euro für Milch und Milchprodukte aus. Das sind 28 Prozent der Ausgaben für Frischeprodukte ohne Brot und Gebäck. Der Löwenanteil von 15 Euro entfällt dabei auf Käse, sieben Euro auf Trinkmilch (Chart 1).

Die meist gekauften Produkte aus dem Milchregal sind ESL- und Frischmilch. 293.476 Tonnen Milch gesamt im Wert von 303 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr gekauft (Chart 2). Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt sehr konstant bei rund 77 Kilo pro Jahr.
Weiterhin findet ein Abtausch zwischen ESL- und Frischmilch statt. Im ersten Quartal 2015 entfällt rund ein Drittel des Marktanteils auf Frischmilch, knapp die Hälfte auf ESL-Milch. Der Anteil der Haltbarmilch beträgt seit vielen Jahren konstant rund 19 Prozent (Chart 3).

Besonders viel Bio bei Milch
Überdurchschnittlich hoch ist der Bioanteil bei Milchprodukten. Fast jedes fünfte Packerl Frischmilch stammt aus biologischer Landwirtschaft (Chart 4).

Österreicher lieben Joghurt, Butter und Käse
In der Liste der Top 10-Milchprodukte rangiert die große Vielfalt an Joghurts dicht hinter der Milch. Naturjoghurt liegt in der Gunst der Konsumenten und entwickelt sich seit Jahren konstant positiv (Chart 5). Der Bioanteil beträgt in dieser Produktgruppe 17 Prozent (Chart 6).
Mehr als zwei Drittel in der Palette der gelben Fette entfallen auf Butter, 34 Prozent auf Margarine (Chart 7). Der Pro-Kopf-Verbrauch an Butter steigt wieder leicht an und liegt bei rund 5,3 Kilo pro Jahr (Chart 8).

Österreich hat sich als Käsenation etabliert. Durchschnittlich werden rund zwanzig Kilo pro Jahr gegessen (Chart 9).  Im vergangenen Jahr gingen 71.800 Tonnen Käse im Wert von 627 Millionen Euro über die österreichischen Ladentische (Chart 10). Sechs Prozent der Käse werden in Bio-Qualität gekauft (Chart 11). Das Beliebtheitsranking führt Gouda vor Emmentaler und Käse auf Gervaisbasis an. Die Österreicher lieben auch ihre heimischen Klassiker wie Großlochkäse und Bergkäse (Chart 12).

Käse ist Export-Schlager
Einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung der heimischen Milchwirtschaft leistet der Export. Deutschland ist und bleibt der wichtigste Handelspartner bei Milchprodukten (Charts 13 und 14). „Österreichische Produkte stehen weltweit für hohe Qualität, Natürlichkeit, Authentizität und feinen Geschmack. Diese Einzigartigkeit müssen wir nun nach Auslaufen der Milchquote noch stärker betonen“, erklärt Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing.

Ein Drittel zu Hause, ein Drittel Gastro, ein Drittel Export
Der Absatzmarkt für heimische Milchprodukte teilt sich in drei etwa gleich große Teile: Ein Drittel verspeisen Herr und Frau Österreicher zu Hause, ein Drittel wird in der Gastronomie verwendet, ein Drittel exportiert. Die Gastronomie gewinnt zunehmend an Bedeutung (Chart 15), beispielsweise stieg die Marktentwicklung bei Trinkmilch laut AMA-Gastropanel im vergangenen Jahr um rund ein Prozent (Chart 16). Auch Butter und Käse entwickeln sich seit Jahren sowohl wert- als auch mengenmäßig hervorragend in der Gastronomie (Chart 17 und 18).

AMA nutzt Weltmilchtag
Am 1. Juni ist Weltmilchtag und die AMA nutzt die Gelegenheit, um auf das wertvolle Lebensmittel und seinen Stellenwert in einer ausgewogenen Ernährung aufmerksam zu machen. „Der österreichische Ernährungsbericht gibt dazu eindeutige Verzehrsempfehlungen“, so Blass. Mit Plakaten, Inseraten und TV-Spots widmet sich das AMA-Milchmarketing dem „Krönenden Genuss“. Begleitet wurden die Maßnahmen von einer aufmerksamkeitsstarken Promotion: die AMA-Kuh tanzte eine Woche lang  auf der Wiener Ringstraße. Mehr dazu unter www.mitmilch.info

 
Rückfragehinweis:
Peter Hamedinger, AMA-Marketingmanager für Milch und Milchprodukte
Tel. 01/33151-414, peter.hamedinger(at)ama.gv.at

Manuela Schürr, Unternehmenskommunikation
Tel. 01/33151-401, 0664/83 76 178, manuela.schuerr(at)ama.gv.at

*) Die RollAMA ist die rollierende Agrarmarktanalyse der AMA-Marketing in Zusammenarbeit mit der GfK und KeyQUEST Marktforschung. Basis ist das GFK-Haushaltspanel. Dabei führen 2.800 österreichische Haushalte Aufzeichnungen über ihre Einkäufe im Lebensmitteleinzelhandel (inkl. Hofer und Lidl). Die RollAMA-Daten umfassen die Warengruppen Fleisch und Geflügel, Wurst, Milch und Milchprodukte, Käse, Obst, Gemüse, Erdäpfel, Eier, Tiefkühlprodukte, Fertiggerichte, aber nicht Brot und Gebäck.