AMA
Teilnehmer

AMA-Gütesiegel jetzt auch für Blumen und Zierpflanzen

Bislang zeichnete das AMA-Gütesiegel Lebensmittel mit besonderer Qualität aus. Dieses Jahr kamen Blumen und Zierpflanzen mit einem grafisch adaptierten Zeichen dazu. Das AMA-Gütesiegel mit dem grünen Blütenkranz kennzeichnet Pflanzen aus regionaler Herkunft sowie standortgerechter und ressourcenschonender Produktion.

Analog zu den etablieren Produktgruppen baute die AMA-Marketing ein stufenübergreifendes Qualitätssicherungssystem für Blumen und Zierpflanzen auf. Alle Stufen entlang der gesamten Herstellungs- und Vermarktungskette sind eingebunden.

 

„Seit 25 Jahren dient das AMA-Gütesiegel als verlässliche Orientierung für überdurchschnittliche und nachvollziehbare Qualität sowie unabhängige Kontrolle von Lebensmitteln. Unser gesetzlicher Auftrag zur Qualitätssicherung umfasst auch landwirtschaftliche Produktionszweige außerhalb der Lebensmittelproduktion. Für den Sektor des Zierpflanzenbaus haben wir im vergangenen Jahr ein System entwickelt, das die Qualität und Herkunft absichert. Davon profitieren die teilnehmenden Gärtner und deren Verkaufsgeschäfte, der Handel und insbesondere die Konsumenten “, erklärt Martin Greßl, Leiter des AMA-Qualitätsmanagements.

 

Qualitätskriterien für AMA-Gütesiegel-Pflanzen
Die Anforderungen der AMA-Richtlinien garantieren höhere als die gesetzlichen Qualitätsstandards. Pflanzen mit dem AMA-Gütesiegel müssen möglichst frei von Schädlingen, Krankheiten und Verletzungen sein. Ein gutes Wurzelbild und ausreichende Standfestigkeit sind vorgeschrieben. Abgestorbene Pflanzenteile müssen fachgerecht entfernt werden. Eine optimale Düngeversorgung gewährleistet, dass sich die Pflanzen zu Hause gut weiterentwickeln. Sie dürfen weder mangelernährt noch überversorgt sein.

 

Klare Herkunftsregelung
Pflanzen mit dem AMA-Gütesiegel und der Regionsbezeichnung AUSTRIA sind garantiert in dieser Region gewachsen. Sie wurden hier getopft, kultiviert, sortiert und verpackt. Blumen und Zierpflanzen mit dem AMA-Gütesiegel sind unter den klimatischen Bedingungen der jeweiligen Region gewachsen. Damit sind standortangepasste Pflanzen besonders vital.

 

Ressourcenschonende Produktion
Der sorgfältige und schonende Umgang mit Ressourcen ist die Basis für die Produktion von Blumen und Zierpflanzen. Die Gärtnereien müssen aufzeichnen, wo und wofür Energie verbraucht wird und daraus Maßnahmen zur Gewährleistung bestmöglicher Energieeffizienz ableiten. Gleiches gilt für die sorgsame Nutzung von Wasser. Auch dazu muss ein Konzept aufliegen. Fachleute unterstützen die Betriebe beim ressourcenschonenden Wasser- und Energiemanagement.

 

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist genau geregelt und wird regelmäßig kontrolliert. Sie dürfen nur eingesetzt werden, wenn es unbedingt notwendig ist; auch dann gelten strenge Auflagen. Pflanzenschutzmittel müssen sicher gelagert, ihre Anwendung muss genau dokumentiert werden. Die Abdrift bei der Ausbringung soll minimiert werden. Die Teilnehmer müssen einschlägige Schulungen und Weiterbildungen nachweisen können.

 

Dokumentation und Kontrolle
Verpflichtende Kennzeichnungen und Dokumentationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sorgen für lückenlose Nachvollziehbarkeit. Alle Produktionsschritte werden regelmäßig durch unabhängige und fachlich versierte Kontrollorgane überprüft.

 

Geltungsbereich: Schnittblumen ausgenommen
Die neue Richtlinie umfasst Kriterien für Beet- und Balkonblumen, Topf- und Zimmerpflanzen, Stauden und Gehölze, Gemüsejungpflanzen und Topfkräuter. Schnittblumen sind vom Geltungsbereich ausgenommen, da es für diese zurzeit keine ausreichende Möglichkeit einer lückenlosen Nachvollziehbarkeit der Herkunft gibt. Aktuell nehmen fünf Gärtnereien an der Richtlinie teil, drei aus Niederösterreich, ein Betrieb aus der Steiermark und einer aus dem Burgenland.

 

 

 

DI Manuela Schürr

Leiterin Unternehmenskommunikation

Tel: +43 50 3151 404
2020
Pressemitteilung

Ähnliche Artikel

Filtermöglichkeiten

Bitte auswählen

pageImages.0.alternative
26.11.2021

AMA-Forum 2021

Corona hat unsere gewohnten (Markt-)Mechanismen über den Haufen geworfen. Im Herbst 2021 ist vieles anders als im März 2020.

mehr erfahren
pageImages.0.alternative
30.11.2021

Stellungnahme: Zur Umfage AMA-Gütesiegel von Vier Pfoten und AK OÖ

Die AMA orientiert sich an klar definierten und transparenten Anforderungen an die Tierhaltung.

mehr erfahren
pageImages.0.alternative
30.11.2021

25 Jahre AMA-Käsekaiser: Die Auszeichnung der besten Käse

Die besten Käse des Landes stehen fest und wurden mit dem AMA-Käsekaiser prämiert.

mehr erfahren
pageImages.0.alternative
29.09.2021

RollAMA im ersten Halbjahr 2021: Alles bleibt anders

Die RollAMA-Marktzahlen für das ersten Halbjahr 2021 liegen vor.

mehr erfahren
pageImages.0.alternative
01.09.2021

Elf Prozent Bio im Supermarkt

Gründe für den Griff zu Bio: sich gut ernähren und der Umwelt etwas Gutes tun

mehr erfahren
pageImages.0.alternative
03.03.2021

Einkaufsverhalten 2020: Qualität und Regionalität werden wichtiger

Seit wenigen Tagen liegen die Marktdaten aus dem RollAMA Haushaltspanel für das vergangene Jahr vor.

mehr erfahren
pageImages.0.alternative
15.03.2021

Neue Website beschreibt alle Fleischteilstücke

Die neue Website www.fleisch-teilstuecke.at beinhaltet Abbildungen aller Teile und aller Nebenprodukte (Knochen, Knorpel, Sehnen, Organe, Innereien) vom Rind, Kalb, Schwein, Lamm, Huhn und der Pute.

mehr erfahren
pageImages.0.alternative
16.03.2021

Osterhase bringt regionales Nesterl

Heuer bringt der Osterhase ein regionales Nesterl. Die Lafintztaler Bäuerinnen stellen Pakete mit Speziali-täten von AMA GENUSS REGION Betriebe zusammen. Bis Sonntag zu bestellen unter genussregionen.at

mehr erfahren