AMA - Marketing
Export:
  • DE
  • EN
  • IT

AMA - Marketing

AMA stellt Information über Qualität in den Mittelpunkt

Die heimische Milchwirtschaft setzt künftig noch stärker auf geprüfte Qualität. Die AMA wird dies in den Mittelpunkt der Kommunikation stellen.

(Baden, 4. Dezember 2014) Im März nächsten Jahres läuft EU-weit die Reglementierung der Milchproduktion aus. Die heimische Milchwirtschaft setzt künftig noch stärker auf geprüfte Qualität. Die AMA wird dies in den Mittelpunkt der Kommunikation stellen.



Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing, und Helmut Petschar, Präsident der VÖM, sehen Qualität als Erfolgsfaktor der heimischen Milchwirtschaft.

Foto: APA/AMA/Buchacher
Weitere Fotos zum kostenlosten Download finden Sie unter http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6222


Anlässlich des Milchforums und der Käsekaiser-Gala veröffentlicht die AMA aktuelle Zahlen zum Milch- und Käsemarkt. Ein österreichischer Haushalt gibt pro Monat im Schnitt vierzig Euro für Milch und Milchprodukts aus. Das sind 28 Prozent der Ausgaben für Frischeprodukte ohne Brot und Gebäck (Chart 1). Der Löwenanteil entfällt dabei auf Käse, 19 Prozent auf Trinkmilch (Chart 2). Österreich hat sich als Käsenation etabliert. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch beträgt zwanzig Kilo und damit ähnlich viel wie in Frankreich, Niederlande oder Italien (Chart 3).

Überdurchschnittlich hoch ist der mengenmäßige Bioanteil bei Milch und Butter. Rund 16 Prozent der Milch und acht Prozent der Butter werden im LEH in Bio-Qualität gekauft. Bei Käse stammen rund sechs Prozent aus biologischer Milchwirtschaft (Chart 4). Heumilchprodukte punkten bei den Konsumenten weiterhin: Der Heumilchanteil bei Frischmilch beträgt mengenmäßig rund 13 Prozent.

Wachstumstreiber Export
Einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung der heimischen Milchwirtschaft leistet der Export, der sich seit Österreichs Beitritt zur EU vervielfacht hat (Charts 5 und 6). Deutschland ist und bleibt der wichtigste Handelspartner bei Milchprodukten (Charts 7 und 8). „Die Exportentwicklung im ersten Halbjahr war trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen erfreulich“, erklärt Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing. „Österreichische Produkte stehen weltweit für hohe Qualität, Natürlichkeit, Authentizität und feinen Geschmack. Diese Einzigartigkeit müssen wir nach Auslaufen der Milchquote noch stärker betonen. EU-geschützte Ursprungsangaben und geschützte geografische Angaben spielen dabei eine zentrale Rolle“, so Blass. Österreich habe bei der Eintragung dieser Zeichen einigen Aufholbedarf.

Qualität im Zentrum der Kommunikation
Auch am Heimmarkt rüstet sich die AMA mit verstärkter Information für die Zeit nach dem Quotenende. Einerseits wird der Qualitätsvorsprung von Milch und Milchprodukten mit dem AMA-Gütesiegel und dem AMA-Biosiegel in den Fokus gerückt. Andererseits machen laufende Kampagnen auf den Wert von Milch und Milchprodukten in einer ausgewogenen Ernährung aufmerksam. „Der österreichische Ernährungsbericht gibt dazu eindeutige Verzehrsempfehlungen“, so Blass. Ein Antrag auf Kofinanzierung künftiger Maßnahmen der AMA wurde bei der EU-Kommission eingebracht.