Netzwerk Kulinarik
Export:
  • DE
  • EN
  • IT

AMA - Marketing

Aktuelle Informationen

Das Netzwerk Kulinarik bzw. die Vernetzungsstelle hat sich im Jahr 2019 einiges vorgenommen.
In enger Abstimmung mit Fachexperten und der zuständigen Abteilung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus wurde das Arbeitsprogramm 2019 erarbeitet.
Hier ein Auszug über die geplanten Ziele und Aktivitäten 2019.

DOWNLOADS

Bezeichnung
Netzwerk Kulinarik Strategie Booklet
Grösse
2.25 MB
Art
Netzwerk Kulinarik Arbeitsprogramm
Grösse
174.77 kb
Art

Jahresarbeitsprogramm 2019

Netzwerkmanagement

Eine professionelle Netzwerk-Servicestelle mit klaren Entscheidungsstrukturen wird im Jahr 2019 nachhaltig etabliert. Alle wesentlichen Projekte haben ausgewiesene Ansprechpersonen, die stets den Kontakt zu allen Netzwerk-Partnern pflegen. Ein reibungsloses und professionelles Kommunikationssystem (Website, Newsletter,…) und ein durchgängiges praxisnahes transparentes Finanzmanagement wird von allen Beteiligten angewendet. Das NWK ist bei den wesentlichen Partnern bekannt und informiert diese regelmäßig über seine Aktivitäten.

Strategieentwicklung

Aufgrund der Neuausrichtung und der damit verbundenen Unterbrechung der Arbeiten der VNS wird der Strategieprozess neu gestartet.

Die gemeinsame Vision lautet: „Aus der Region, für die Region, in die Welt“! Wir positionieren Österreich als die Kulinarik-Destination Europas. Das strategische Ziel für 2019 besteht in der Finalisierung und Präsentation der „Kulinarik Strategie Österreich“. Die Partner des NWK haben gemeinsame Ziele und strategische Wege im Sinne einer „österreichischen Gesamtstrategie für regionale und kulinarische Initiativen“ definiert.

Ein Leitbild zur kulinarischen Identität Österreichs („Kulinarik-Manual“) wird gemeinsam mit den Netzwerk-Partnern entwickelt und von allen gelebt.

Vernetzung und Koordination

Das strategische Ziel ist die Zusammenarbeit aller Partner des NWK in den Ländern und Regionen. Sie fühlen sich gut informiert und vernetzt. Die in jedem Bundesland im Frühjahr stattfindende Landeskonferenz und die Bundesjahreskonferenz im Herbst leisten dazu einen wesentlichen Beitrag. Ergänzt werden diese durch bilaterale Treffen und regelmäßige Informationsmaßnahmen. Als weiteres Zeichen der regionalen und spartenübergreifenden Vernetzung wird ein Beirat des NWK und gemeinsam mit den Clustern Landeskompetenzstellen installiert.

Richtlinien Qualitäts- und Herkunftssicherung

Strategisches Ziel ist es, für Konsumenten hohe Qualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu schaffen. Aufbauend auf den umfangreichen Vorarbeiten wird ein Qualitäts- und Herkunftssicherungssystem (QHS) für Direktvermarkter, Gastronomie, Lebensmittelmanufakturen und Gemeinschaftsverpflegung erstellt,  welche als staatliche Qualitätsregelung anerkannt wird und künftig die Basis für Partnerbetriebe des NWK bildet.

Offensive für EU-Herkunftsschutz

Im internationalen Vergleich hat Österreich Nachholbedarf bei der Anzahl der Produkte mit geschützten Herkunftsbezeichnungen. Ziel ist es, diese Anzahl rasch zu erhöhen. 2019 werden Produkte mit Marktrelevanz und grundsätzlicher Eignung für den EU-Herkunftsschutz erhoben und in alle Richtungen das Netzwerk an fachlichen Kontakten ausgebaut und gemeinsam an einem schnelleren Verfahren gearbeitet. Workshops mit potentiellen Antragstellern und praxisgerechte Leitfäden motivieren zu vermehrten Einreichungen. Der Herkunftsschutz-Tag verstärkt das Interesse.

Kompatible Datenbanken

2019 wird der Status Quo erhoben sowie Lösungsoptionen erarbeitet und bewertet. Aus den Erkenntnissen werden ein Konzept und ein Lastenheft erstellt sowie eine Konfigurierung/Programmierung mit Pflichtenheft beauftragt. Bis Ende 2019 soll eine umfassende bundesweite Datenbank mit Schnittstellen programmiert werden.

Kommunikation und Information

Das Ziel besteht darin, Österreich als die Kulinarik-Destination in Europa zu positionieren. Die Vision lautet: „Aus der Region – für die Region – in die Welt!“. Aufbauend auf der Gesamtstrategie wird eine Dachmarken- und Markenstrategie formuliert. Um eine für Konsumenten leicht verständliche gemeinsame Präsentation der Markenstrategie zu ermöglichen wird ein Marken-Kommunikationskonzept mit Kommunikations-Richtlinien erstellt. Der Konsument hat Orientierung und Vertrauen.

Koordination von Events, Präsentationen und Konferenzen

Die Partner des Netzwerk Kulinarik erarbeiten gemeinsam eine strategische Kulinarik-Event-Pyramide mit Event-Kategorisierungen und entsprechenden Richtlinien hinsichtlich Veranstaltungsqualität, Produktvielfalt und -qualität. Darauf aufbauend soll ein neues Event Design zur gemeinschaftlichen Präsentation von kulinarischen Initiativen erarbeitet werden. Ein abgestimmter kulinarischer Veranstaltungskalender liegt vor.

Touristische Initiativen

Die Kulinarik Österreich ist im „Plan T - Masterplan für Tourismus“ strategisch verankert.Ein nachhaltiges Netzwerk ist aufgebaut und der regelmäßige Austausch mit relevanten Tourismusorganisationen findet statt. Eine gute Kommunikationskultur auf horizontaler und vertikaler Ebene ist geschaffen, gemeinsame Konzepte sind entwickelt und ab 2020 werden abgestimmte und gemeinsame Projekte von regionaler bis zur internationalen Ebene initiiert. Die Zusammenarbeit wird von beiden Seiten – Kulinarik und Tourismus – aktiv gelebt.

Innovationsmanagement

Langfristig strategisches Ziel der Vernetzungsstelle muss sein, die Innovationsbereitschaft der Partner und Betriebe entlang der Wertschöpfungskette der Kulinarik Österreich zu erhöhen. Im Jahr 2019 sind die Ermittlung des IST-Standes und der relevanten Player im Innovationsmanagement geplant. Zusätzlich erarbeitet eine Arbeitsgruppe einen „Ideen- und Kriterienkatalog für erfolgreiche Kulinarik-Innovationen“. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Zukunftsraum Land wird angestrebt.

Monitoring und Evaluierung

Ein effizientes Monitoring- und Evaluierungssystem aufbauend auf der Gesamtstrategie wird etabliert. Dieses System ist so aufgestellt, dass es auch von den Clustern sowie anderen Initiativen angewendet werden kann. Das Monitoring- und Evaluierungssystem umfasst sowohl die inhaltliche (Interventionslogiken) als auch die finanzielle (Controlling-Tool) Komponente. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit und den Nutzen dieses Monitoring- und Evaluierungssystem ist für alle Netzwerk-Partner vorhanden.