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Salat ohne fad

Pimp your Putenstreifen!

Sie sind das kulinarische Äquivalent zur Lärmschutzwand: Die gegrillten Putenstreifen auf Salat. Dabei hat der fade Gesunde-Küche-Klassiker durchaus Potenzial zur Köstlichkeit – ein paar kleine Tricks reichen da schon.

Sie finden sich als "gesunde Alternative" auf fast jeder Speisekarte – der Salat gilt als kalorienarm, das Putenfleisch als mager, doch meist schmeckt das "sportliche" Gericht rekordverdächtig unauffällig. Dabei ginge es durchaus mit Spaßfaktor – auch zuhause! Wichtig sind hier wie eigentlich immer die Qualität der Zutaten, die Zubereitung und die verwendeten Gewürze: je schlichter das Gericht, desto wichtiger wird die richtige Abstimmung. Putenfleisch ist ja an sich nicht besonders geschmacksintensiv, deshalb bringt es viel, wenn man die schicken Streifen vor dem Grillen (oder Braten in der Pfanne) über Nacht mariniert.

Zum Beispiel in Teriyakisauce mit etwas Knoblauch und Zitronensaft, Öl ist gar nicht notwendig. Dafür etwas eingerührte Speisestärke, die macht das Fleisch wunderbar mürb. Und der Salat? Der sollte auch nicht die geschmackliche und optische Anmutung eines Osternests ohne Füllung haben. Bunte, frische und in wirklich mundgerechte Stücke geteilte Blattsalate statt Eissalat, dazu kleingeschnittenes Gemüse (Tomaten, Gurken, Paprika, Champignons) ... und ein g'schmackiges Dressing, das wir uns bei den Südfranzosen abschauen: guter Essig, Olivenöl, gewürfelte Zwiebel, klein gehackte Sardellenfilets und Oliven machen ordentlich was her.

Noch ein paar frische Kräuter obendrauf, und fertig ist ein Fitnessgericht, bei dem das Essen kein Selbstüberwindungs-Hindernislauf mehr ist.

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