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Beerengeschichte

Die süßesten Früchte...

… wachsen wirklich nicht nur auf den höchsten Bäumen. Ganz im Gegenteil: Die Erdbeere (die in Wahrheit gar keine Beere ist, sondern eine Sammelnussfrucht) hat's gerne eher bodennah. Auch sonst ist sie keine Freundin großer Distanzen.

Schon unter den Menschen der Jungsteinzeit galt die Walderdbeere als besondere, seltene Delikatesse. Der britische König Richard III. aß sie auch gerne, obwohl er sie nicht vertrug – und ließ der Legende nach deswegen kurzerhand deren Überbringer töten. Heutzutage sind Erdbeeren zum Glück nicht mehr so konfliktträchtig. Ganz im Gegenteil. Die süßen Früchte der Erdbeerpflanze sind allseits beliebt, und zudem zuverlässige Boten des Frühlings und Sommers: Erst wenn vor jedem zweiten Wirtshaus die "Frische Erdbeerbowle"-Taferln stehen, wissen wir: Jetzt ist der Winter wirklich überstanden!

Die köstlichen süßen Erdbeeren, die in Österreich vor allem in Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und der Steiermark angebaut werden, stammen übrigens gar nicht direkt von der Walderdbeere ab, sondern sind Nachfahren der Verwandtschaft aus Übersee: Im 18. Jahrhundert wurden zwei großfrüchtige Sorten aus Nord- und Südamerika eingeführt, durch Kreuzungen entstanden schließlich die heute bekannten Gartenerdbeer-Sorten.

Vielleicht liegt es ja an ihrer bewegten Geschichte, dass die Erdbeere mit Aufregung nicht mehr so gut umgehen kann. Kaum ein Obst ist so schwierig zu transportieren und zu lagern. Sie verzeiht keine unsanfte Behandlung, verdirbt rasch und reift auch nach der Ernte nicht nach – schmeckt also am allerbesten möglichst direkt vom Feld in den Mund. Und das pur, im Dessert, in Salaten oder natürlich in besagter Bowle. O's an letzterer liegt, dass glatt der Romantiker in uns erwacht? "Die Erdbeere ist sowas wie die Märchenprinzessin unter den Früchten – hochempfindlich, wunderschön und so süß wie die Liebe selbst!"

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