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Achtung, Fake News!

Manderl oder Weiberl?



Wussten Sie schon, dass es weibliche und männliche Paprika gibt - nämlich solche mit drei (männlich) und solche mit vier (weiblich) Ausbuchtungen unten?

Und dass die weiblichen Paprika besser zum roh Essen, die männlichen besser zum Verkochen sind? Das wussten Sie nicht? Dann ist es ja gut. Denn auch wenn sich dieses „interessante Faktum“ seit Jahren beharrlich seinen Weg durch das Internet bohrt, es ist schlicht und einfach falsch. Was wir trotzdem daraus lernen können? Dass sogar über Gemüse ungeniert Fake News verbreitet werden.

Es glauben auch viele Menschen, dass grüne, gelbe und rote Paprika verschiedene Sorten wären. Das stimmt ebenfalls nicht, die Ampelfarben resultieren aus unterschiedlichen Reifegraden: erst sind die Früchte grün, dann gelb, dann rot. Allerdings gibt’s in der Tat eine Vielzahl von Paprikasorten – von klein und rund bis lang und spitz, von fast weiß bis dunkelviolett. Und klar, auch die scharfen Pfefferoni und Chilis gehören zur Familie mit dem schönen lateinischen Nachnamen Capsicum.

Die Paprikapflanze hat es gerne warm und sonnig, wird daher bei uns gern im Glashaus kultiviert. Immer mehr Produzenten spezialisieren sich auch auf den Freilandanbau verschiedener, teilweise rar gewordener Sorten, die sich unter der heimischen Sonne prächtig entwickeln. Beste Gelegenheit für eine kulinarische Fact-Finding-Mission – schließlich bietet der Paprika jede Menge geschmackvolle „Real News“, die es zu entdecken lohnt.

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