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Wer war zuerst da: Der Gründonnerstag – oder der Spinat?

Es grünt so grün



Cremespinat, Grünkohl, Neunkräutersuppe oder gar Waldmeistergelee – Hauptsache, die Farbe stimmt! Am Gründonnerstag vermeiden wir traditionell Fleisch und essen mit Hingabe lauter grüne Sachen. Aber woher kommt diese Tradition eigentlich?

Heißt der Gründonnerstag (oder auch „grüner Donnerstag“) so, weil man an diesem 5. Tag der Karwoche immer schon am liebsten grünes Blattgemüse verzehrte? Als Zugeständnis an die fleischlose Fastenzeit und gleichzeitige Huldigung an den Frühling, der zartes Blattgemüse und Kräuter wachsen lässt? Oder ist es umgekehrt – hieß es „Name ist Programm“, und der Spinat war nur logische Konsequenz? Oder ist das alles ein Blödsinn, da sich in Wahrheit das Wort „Gründonnerstag“ von „greinen“ herleitet, weil seit je her just vor dem Karfreitag besonders viel wehgeklagt wurde?

Die wenig eindeutige Antwort: Alles davon stimmt ein bisschen. Die Traditionen rund um den grünen Donnerstag haben sich über Jahrhunderte entwickelt, mit Einflüssen aus vielen lokalen heidnischen und religiösen Bräuchen. Das heißt, Sie können sich nicht nur aussuchen, ob Sie lieber Cremespinat, Blattspinat oder Neunkräutersuppe genießen, sondern auch, warum Sie das tun. Auch wenn der schönste Grund immer der ist: Weil´s supergut schmeckt.

Was bedeutet der Code auf dem Ei?

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