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Das rosarote Geheimwissen

Was ist eigentlich drin in der Extrawurst?


„Der Magen der Sau, die Tasche der Frau, der Inhalt der Wurscht sind unerfurscht!" lautet eine alte Volksweisheit. Zum Glück ist mittlerweile nicht nur solch Sexismus passé, sondern auch die Forschung weit fortgeschritten. Um Schweinchens Nahrung wissen wir heute genauso gut Bescheid wie über das Brät von Österreichs beliebtester Wurstsorte.

Die Extrawurst macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist eine echte heimische Spezialität, und das seit fast 200 Jahren. In ihrer Heimat ist „die Extra“ niemandem wurscht: Statistisch gesehen, essen Frau und Herr Österreicher durchschnittlich eineinhalb Kilo pro Jahr, das ist der Inhalt von 30 Extrawurstsemmerln. Mit oder ohne Gurkerl.

Was aber ist nun wirklich drin in der Wurst? Der Gerüchte gibt es da gar viele: Fleischabfälle, Mehl, sogar Sägespäne sollen es sein – man sieht ja bei dem einheitlich verarbeiteten, rosafarbenen Brät nicht wirklich viel, also vermutet man gleich mal das Schlimmste. Doch halt – solch Schurkereien verhindert der österreichische Lebensmittelkodex. Es ist nämlich ganz genau festgelegt, was in der Extra drin sein darf. Das offizielle Rezept: 45 % mageres, grob entsehntes Fleisch vom Rind oder/und Schwein, 23 % Speck, Knoblauch, Salz und Gewürze. Zu diesem gschmackigen Cocktail kommen noch 32 % gestoßenes Eis – und etwas Stärke für die optimale Bindung, die darf aber maximal 1 % der Zutaten ausmachen.

Unsere Nationalwurst trägt ihr eher niederschwelliges Image also ganz zu Unrecht. Noch dazu wo sie – verglichen mit anderen, viel aufschneiderischer auftretenden Aufschnittsorten – ziemlich schlank daherkommt: Die 5 dag im Wurstsemmerl haben 120 Kalorien, das sind etwa ein Drittel weniger als Salami. Wem da nicht extra wird, dem kann nicht geholfen werden!

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