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Wintergemüse

Es ist für alles ein Kraut gewachsen!



Ob weiß, ob blau, ob grün, ob sauer, süß oder spitz, ob gekraust oder glatt – Kraut und Kohl gehören in fast allen ihren Erscheinungs- und Verarbeitungsformen zu den beliebtesten Wintergemüsen. Und das ist gut, weil ...

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, dann gibt es nicht nur wenig Sonnenstrahlen, auch die Auswahl an Frischgemüse ist gering – naturgemäß, denn eins hängt ja mit dem anderen zusammen. Wie gut, dass wir von der nachhaltigen Versorgung mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen trotzdem nicht ganz abgeschnitten sind: Es gibt eine Reihe von heimischen Gemüsesorten, die uns durch den Winter bringen. Insbesondere die große Familie der Brassiceae hat hier einige Lieblingskinder hervorgebracht: Die Kraut- und Kohlköpfe. Alle sind sie Zuchtformen des Wildkohls, und haben nicht nur dessen Widerstandsfähigkeit, sondern auch dessen kräftigen, charakteristischen Geschmack geerbt. Ein weiteres, wichtiges Erbstück ist die Fähigkeit, den Großteil seiner zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe weder durch Verarbeitung, noch aufgrund längerer Lagerung oder durch Kälte bzw. Hitze zu verlieren. Genau deshalb gab man früher den Seeleuten ein paar Fässer Sauerkraut mit auf die Reise – kein anderer Proviant schützte so gut gegen die Mangelkrankheit Skorbut. Kraut & Kohl gehören zur kleinen Gruppe von Gemüsesorten, bei denen sich der Vitamin-C-Gehalt beim Kochen und Dünsten sogar noch erhöht. Und nicht zuletzt: Viele Grünkohlsorten, darunter der lustig gekrauste Wirsing, entwickeln ihre volle Geschmacks-Power erst, wenn sie Temperaturen unter Null überstanden haben. Manche mögen es eben gerne etwas härter. 

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