AMA - Marketing
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AMA - Marketing

Greenpeace-Studie

Über das AMA-Gütesiegel

Alle Umfragen bestätigen: Das Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher in das AMA-Gütesiegel und seine Bekanntheit sind seit vielen Jahren unverändert hoch.

Hinter dieser breiten Zustimmung steht die konsequente Leistung des AMA-Gütesiegels. Seit dem Beitritt Österreichs zur EU garantiert es, dass die damit gekennzeichneten konventionellen Nahrungsmittel die spezifischen Qualitätserwartungen der Österreicherinnen und Österreicher erfüllen.

Die Kriterien, nach denen Milch oder Fleisch, Obst, Gemüse und andere Lebensmittel mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet werden dürfen, sind im Österreichischen Lebensmittelcodex und in den AMA-Gütesiegelrichtlinien festgeschrieben. Die Regularien sind absolut transparent und können online von allen Bürgerinnen und Bürgern jederzeit eingesehen werden. Den Lebensmittelcodex publiziert das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. Die AMA-Gütesiegelrichtlinien werden vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus genehmigt.



Die Gütesiegel-Programme sind eindeutige und klare Regularien. Sie gelten für alle Erzeugungs- und Vermarktungsschritte von unverarbeiteten, landwirtschaftsnah produzierten Nahrungsmitteln. Die AMA-Gütesiegel-Programme sollen es Bauern und Lebensmittelunternehmern ermöglichen, Verbesserungen kontinuierlich umsetzen zu können. Daher müssen die Anforderungen an die Landwirte technisch und finanziell verkraftbar sein.

Von der Arbeit auf den Bauernhöfen über die Verarbeitung der Lebensmittel, weiter über die Verpackung und den Transport bis ins Supermarkt-Regal. Auf allen Stufen wird den Landwirten, Herstellern und Distributoren sorgfältig auf die Finger geschaut: Die Einhaltung der Kriterien überprüft die AMA-Marketing, zusätzlich zur amtlichen Lebensmittelkontrolle.

Die AMA-Marketing überprüft sowohl selbst, als auch mithilfe von zertifizierten externen Kontrollorganen. Zigtausende Kontrollen und Untersuchungen werden jedes Jahr durchgeführt. Bei Verstößen gegen die Richtlinien verhängt die AMA-Marketing Konventionalstrafen, die von Verwarnungen bis zum Ausschluss von der Gütesiegel-Produktion reichen können. Ergebnis: Das AMA-Gütesiegel hält, was es verspricht – unspektakulär, skandalfrei und seit Jahrzehnten.



Gentechnikfreiheit ist bei vielen Nahrungsmitteln mit dem AMA-Gütesiegel seit langem eine Selbstverständlichkeit. Das gilt für Milch, Käse, Joghurt und Topfen, für Eier und Geflügel, für Obst, Gemüse und Kartoffeln und zunehmend auch für Fleisch. Dennoch trifft es zu, dass vor allem in der Schweinefütterung importiertes Soja eine erhebliche Rolle spielt: Es ist gut verfügbar und erleichtert angesichts des gewaltigen Effizienzdrucks in der Fleischerzeugung kostendeckende Kalkulationen. Daran wird sich bei konventionell produziertem Schweinefleisch in absehbarer Zeit nicht viel ändern – es sei denn, wir denken um und sind bereit, beim hochwertigen Nahrungsmittel Schweinefleisch für garantiert gentechnikfreie Fütterung tiefer in die Tasche zu greifen.



Die Gruppe der Konsumentinnen und Konsumenten, die sich für Bio-Nahrungsmittel interessieren, wächst stetig. Auch dieser gesellschaftlichen Entwicklung trägt die AMA-Marketing Rechnung. Das AMA-Biosiegel erzeugt Mehrwerte für die anspruchsvollen Bio-Konsumentenschaft, indem es strikte Voraussetzungen schafft, die deutlich über die gesetzlichen Standards hinausgehen. Auch hier greifen risikobasierte Kontrollsysteme. Biologische Nahrungsmitteln werden auf allen Produktionsstufen, also auch bei der Tierfütterung, gentechnikfrei hergestellt.

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