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Das Bio-Hausbier

Wieso gibt es neben all den Weingütern nur ein Biergut?


(© Johannes Hloch)

Mit dem Bierbrauen ist es wie mit dem Kochen: Lassen die Zutaten zu wünschen übrig, können auch die begabtesten Köch/innen nur wenig ausrichten. Bei Biobieren wird daher großer Wert auf besondere Qualität der Ingredienzien gelegt. Dementsprechend umfassend wird das Reinheitsgebot interpretiert – es geht nicht nur um die Zusammensetzung der Zutaten, sondern auch um die Produktionsweise, also die Prozessqualität. Auch Markus Trinker sieht das so und verfolgt für die Bio-Hausbiere der Stiegl Brauerei den Kreislaufgedanken „vom Feld bis ins Glas”. Viele der Zutaten für die von ihm kreierten Bio-Hausbiere wachsen mehr oder weniger vor der Haustüre. Alte Getreidesorten wie Einkorn und Emmer werden direkt am Demeter-Biergut in Wildshut geerntet, vermälzt und geröstet. Die restlichen Zutaten bezieht er von Biolandwirt/innen in Niederösterreich und dem Mühlviertel. Vielfalt, Experimentierfreude und Qualität sind für ihn wesentliche Eckpfeiler, um als Bio-Bierbrauer erfolgreich zu sein. Aber auch Zeit: denn auch Biere brauchen Zeit, um zu reifen. Da trifft es sich gut, dass es mit dem Slow-Brewing-Siegel ein internationales Gütesiegel mit strengen Vergabekriterien gibt. Nicht nur der Geschmack, sondern der gesamte Herstellungsprozess unterliegt den strengen Augen unabhängiger Expert/innen. Zahlreiche Auszeichnungen der letzten Jahre bestätigen jedenfalls, dass bei Bio-Bieren Hopfen und Malz alles andere als verloren sind und Bioqualität in Kombination mit traditionellem Handwerk innovative Getränke mit hohem Genussfaktor garantieren.


zitiert nach: Klingbacher, E., R. Geßl, A. Martos, B. Köcher-Schulz in „Vier Farben Bio - Ausstellungskatalog Bio-Wissensmarkt No. 1-4“, Freiland Verband, 2018; bestellbar unter office(at)freiland.or.at

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