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Das „Fleisch“ der Zukunft

Wie werden wir uns in Zukunft gut ernähren?

Wissenschaftler/innen ist es erstmals gelungen, Fleisch künstlich im Labor zu züchten. Mit dieser Methode sollen Ressourcen gespart und die Umwelt geschont werden. Doch ist das Laborprodukt eine echte Alternative zum traditionellen „Schlacht”-Fleisch? Und überzeugen die Argumente auch die Konsument/innen? Die Ernährungswissenschafterin Hanni Rützler glaubt, dass In-Vitro-Fleisch bei den Konsument/innen auf wenig Akzeptanz stoßen wird. Ebenso zweifelt sie daran, dass sich Insekten als mögliche Proteinlieferanten in naher Zukunft auf unseren Tellern finden werden. Dafür ist der Ekelfaktor in unseren Breiten wohl noch zu hoch. Doch wo liegt rein optisch eigentlich der Unterschied zwischen Wachsraupen und Schrimps?

Neben diesen Alternativen nennt Hanni Rützler zwei weitere Szenarien für proteinreiche Nahrung der Zukunft. Einerseits sind das Sojaprodukte, die Fleisch imitieren sollen, andererseits sieht sie vor allem in einer artgemäßen, ökologisch und ethisch vertretbaren Tierhaltung die beste Voraussetzung dafür, die hohe Qualität tierischer Produkte zu garantieren und Umweltressourcen zu schonen. In diesem Sinne: Fleisch in Maßen statt in Massen bzw. hochqualitatives Bio-Fleisch statt billiger Massenware.

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