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Gentechnikfreie Milch

Kühe in Österreich werden gentechnikfrei gefüttert. Futtergrundlage sind Heu, Gras und Gärfutter (Silage) von den eigenen Wiesen. Die konkreten Voraussetzungen dafür, dass Milch mit der Kennzeichnung "gentechnikfrei" vermarktet werden darf, stehen in der Richtlinie des österreichischen Lebensmittelbuches (Codex Alimentarius Austriacus), 4. Auflage, "Richtlinie zur Definition der Gentechnikfreien Produktion von Lebensmitteln und deren Kennzeichnung". Nur die Milch von nach dieser Richtlinie gentechnikfrei gefütterten Kühen darf auch als gentechnikfrei gekennzeichnet werden.

Rund um gentechnikfreie Milch

InfoFamilienbetriebe

In Österreich gibt es ca. 35.000 Milchviehbetriebe, die meist als Familienbetrieb geführt werden. Auf einem heimischen Bauernhof stehen im Durchschnitt 20 Milchkühe. Siebzig Prozent der Betriebe liegen gemäß EU-Recht (link) in Berggebieten.

InfoHaltung

In Gesetzen und, darüberhinausgehend in den Richtlinien der AMA, ist genau geregelt, wie Milchkühe gehalten werden müssen. Die andauernde Anbindehaltung (link) ist grundsätzlich verboten. Milchkühe leben in Laufställen (link), in denen sie sich frei zwischen Fressplatz, Liegeplatz und Melkstand bewegen können. AMA-Milchbauern nehmen am Tiergesundheitsdienst (link) teil.

InfoFutter

Ein großer Teil des Futters für die Kühe stammt von hofeigenen Feldern, Wiesen und Weiden: Frische Gräser und Kräuter, Heu oder Silage (Gärfutter). In den westlichen Bundesländern verbringen viele Kühe den Sommer auf der Alm. Hier entsteht die Milch für unseren typischen Alm- und Bergkäse.

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