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10 Tipps für den

Umgang mit Kühen


Der Sommer in den Bergen steht vor der Tür! In diesem Sinne wollen wir Ihnen einen hilfreichen Leitfaden zum richtigen Verhalten mit Kühen auf unseren heimischen Wiesen und Weiden geben!
Kühe sind eigentlich sehr friedliebende Tiere, die von sich aus keine Menschen angreifen, weil sie in ihnen keine Feinde sehen. Trotzdem kam es immer wieder zu Zwischenfällen mit Kuhherden auf den österreichischen Weiden und Almen. In diesem Artikel wollen erhalten Sie einfache Tipps, mit denen gefährliche Situationen erst gar nicht zustande kommen.

Unter strengem Mutterschutz
Während eine rein aus weiblichen Tieren bestehende Herde an Kontakt mit Menschen weitgehend gewöhnt ist, wird die Situation deutlich schwieriger, wenn man auf eine Mutterkuhherde trifft, in der sich auch junge Tiere aufhalten. Muttertiere haben einen angeborenen Schutzinstinkt gegenüber ihren Kälbern und verteidigen diese impulsiv. Bitte deswegen auf keinen Fall Kälber streicheln oder diese sogar füttern!

Hunde sind ein heikles Thema
Beim Überqueren von offenen Weiden mit Hunden ist besondere Vorsicht geboten. Hunde gleichen potenziellen Feinden von Kühen, insbesondere von Jungtieren. Auf jeden Fall sollten sie in der Nähe von Kühen an die Leine genommen werden, wenn möglich inmitten einer Gruppe von Wanderern. Ist der Angriff einer Kuh auf den Hund trotzdem abzusehen, sollten sie diesen sofort ableinen! Hunde sind schnell genug, den Angriffen gezielt auszuweichen und lenken so die Aufmerksamkeit von den Menschen, die sich ruhig aus der Gefahrenzone entfernen können.

Kühe sind keine Kuscheltiere

Prinzipiell gilt: Lassen Sie die Kühe in Ruhe grasen und gehen sie in normalem Tempo und wenn möglich in einem Abstand von guten 20 Metern an ihnen vorbei.
Und: Bitte keine Kuh-Selfies! Auch wenn viele Kühe süß und kuschelig wirken, sind viele die Nähe zum Menschen nicht gewohnt und fühlen sich von einem Handy bedroht.

Gut zu wissen:

Nicht erschrecken

Kühe sind ruhige Tiere, die sich leicht erschrecken. Machen Sie deswegen keine schnellen Bewegungen, schreien Sie nicht und fuchteln Sie nicht mit dem Wanderstock vor den Augen der Kuh.
Übrigens: Kühe sehen zwar nicht sehr gut, haben aber fast einen 360°-Blick – sie sehen also, wenn auch unscharf, was neben bzw. fast hinter ihnen passiert und können auch davon erschreckt werden.

Augenkontakt vermeiden
Schauen Sie einer Kuh nicht direkt in die Augen. Das interpretiert sie als Drohgebärde Ihrerseits und wird versuchen, sich zu verteidigen.
Drohgebärden Kopf senken und schnauben sind Drohgebärden, bei denen man vorsichtig sein sollte. Denn wenn Kühe miteinander kämpfen, stoßen sie ihre Köpfe von unten nach oben gegeneinander.

Alle für einen
Kühe haben ein gewisses Synchronverhalten. Beginnt eine Kuh zu laufen, laufen ihr die anderen nach. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern.

Richtig verhalten im Gefahrenfall
Sollte es trotz unserer Tipps einmal zu einer gefährlichen Situation kommen: Bleiben Sie ruhig und bewegen Sie sich langsam und ruhig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren dabei den Rücken zuzukehren.

Immer richtig eingeschätzt
Wir hoffen, Ihnen mit unseren Tipps einen übersichtlichen Leitfaden zum richtigen Verhalten auf offenen Weideflächen gegeben zu haben und wünschen in diesem Sinne viel Spaß bei den kommenden Touren durch die heimischen Berglandschaften. Damit Sie die wichtigsten Informationen auch beim Wandern bei sich haben, finden Sie diese praktisch zusammengefasst als Download!

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