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Zum Erdbeeren Pflanzen ist es nicht zu spät:

Sommerzeit ist Erdbeerzeit!

Gerade im Sommer zahlt es sich aus, an die zukünftige Erdbeerernte zu denken. Wir haben zusammengetragen, welche Bio-Erdbeersorten sich für die Sommerpflanzung besonders gut eignen.

Wer sich grämt, nicht früh genug in die Erdbeerproduktion am heimischen Balkon eingestiegen zu sein, darf aufatmen: Es hat sehr wohl Vorteile, die Pflanzzeit der beliebten roten Früchte in den August zu legen.

Der Sommer gilt als beste Zeit für robuste Bio-Pflanzen mit andauerndem Ertrag. Genau gesagt, beginnt für die jungen Erdbeerpflanzen die beste Pflanzzeit Mitte Juli und endet mit August – bei vielen Sorten ist auch der September noch eine geeignete Pflanzzeit.

Erster Schritt: Waagrecht, senkrecht, hängend oder kletternd?

Grundsätzlich wird zwischen Walderdbeeren und Gartenerdbeeren unterschieden. Erstere werden auch oft Monatserdbeeren genannt und tragen etwas kleinere Früchte als die Gartenerdbeeren. Monatserdbeeren sollte man bereits im Mai pflanzen.

Vor dem Pflanzen jeder Art ist es wichtig, sich vorab zu überlegen, wie die guten Stücke wachsen sollen. Erdbeeren können das waagrecht, senkrecht, hängend oder kletternd. Wer will, dass die eigenen Bio-Erdbeeren klettern, ist mit der Sorte Hummi gut beraten. Die Früchte auf den Ranken sind immertragend.

Genauso wichtig ist die Frage, wo man seine Bio-Pflanzen heranwachsen lassen will. Möglich ist das im Beet, im Topf oder auch an der Wand.

Zweiter Schritt: Die Wahl der Bio-Sorten

Eine Vielzahl an biologische Erdbeersorten stehen zur Auswahl. Wenn man so oft wie möglich in die eigens herangezogene große Bio-Erdbeere beißen möchte, sollte man auf eine gesunde Mischung frühreifer und spätreifer Sorten setzen, da diese den dauerhaftesten Ertrag gewährleisten.

Für den eigenen Anbau von ein Mal tragenden Gartenerdbeeren bieten sich unter anderem folgende Sorten an, die in Bio-Qualität erhältlich sind:

Früh- bis mittelfrühreife für den Bio-Anbau geeignete Sorten :

Mit der Sorte Honeoye bekommt man die beliebteste Frühsorte. Ihre Frucht ist dunkelrot, schmeckt süß-säuerlich und lässt sich gut zu Desserts verarbeiten.


Die Sorte Korona besticht durch sehr gleichmäßige, große und robuste Früchte. Ihre Farbe ist ebenfalls dunkelrot, ihre glänzende Frucht aromatisch und die Ernte sehr ertragreich. Geeignet ist sie für Frischverzehr als auch zur Verarbeitung für Marmelade.

Die Senga Sengana ist eine der weit verbreitetsten Erdbeersorten. Mit ihren großen Früchten benötigt sie viel fruchtbaren Boden, ihre Frucht ist leicht säuerlich und ihr starker Wuchs verspricht eine reiche Ernte – außerdem ist sie zum sofortigen Verzehr, für’s Gefrierfach sowie für Marmelade gut geeignet.

Mittelspät bis spätreife Sorten für den Bio-Anbau:

Die späte Sorte Malwina ist eine neue Züchtung, die besonders gut geeignet für Bio-Gärtner ist.

Sie ist mittelrot, robust und von selbst fruchtbar. 
Die mittelspäte Sorte Tenira ist vor allem wenig krankheitsanfällig und auch für schwere Böden geeignet. Ihre feste Frucht schmeckt aromatisch und glänzt, ist leicht zu ernten. Außerdem kommt es bei der Nachblüte der Tenira im Spätsommer nochmals zu einer zusätzlichen Ernte und erfreut sich besonderer Beliebtheit unter jenen Hobbygärtnern, die nebenbei noch Kuchen- und Tortenbäcker sind.

Die Spätsorte Mieze Schindler ist eine alte Liebhabersorte, die sich prinzipiell gut für den biologischen Anbau eignet, dabei allerdings weniger ertragreich ist. Sie benötigt eine zweite Sorte für die Befruchtung – im Gegensatz zu der recht ähnlichen Sorte Mieze Nova, die ein ebenso tolles Erdbeeraroma wie Mieze Schindler mitbringt und dabei aber den Vorteil hat, von alleine zu fruchten.

Letzter Schritt: Vermehrungstipp für Erdbeerableger

Egal für welche Kombination aus frühen und späten Sorten man sich entscheidet: Für die Vermehrung der Bio-Erdbeeren ist es wichtig, zu den starken, schon gut verwurzelten Jungpflanzen zu greifen, die in der Nähe der Mutterpflanze gewachsen sind. Die Ableger dabei nicht zu hoch oder zu tief einpflanzen – das Herz der Pflanze muss zu sehen sein – und dem baldigen Genuss der eigens herangezogenen Bio-Erdbeeren ste