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Erste Schritte ...

... in den Eigengärten in Wels und Ottakring

Auch die Stadtgärtner der Kategorie „Eigengarten“ haben von ihren Plänen und von den Höhen und Tiefen der ersten Wochen berichtet. Auf einem Ottakringer Balkon und in einem Welser Garten ist der Urban-Gardening-Interessensschwerpunkt der ersten Wochen eindeutig auf Garten-Bau gelegen.

Stufenweise nach oben

Im 16. Wiener Gemeindebezirk gärtnert Eva auf verschiedenen Niveaus: Sie hat nicht nur ihrem Garten „Grundsteinbalkon“ und ihrer Terrasse – „Grundsteinterrasse, was sonst? – Namen gegeben, sondern mittlerweile auch einigen ihrer Pflanzen, so etwa der „lieben Salatgurke Tanja“.

Das Naheverhältnis zu den Gartenlebewesen und ihren Behausungen hat sich noch weiterentwickelt: In Woche drei haben dann sogar die Pflanztröge aus Fichtendachlatten Namen bekommen.

Sie sind schließlich auch das Produkt ausgeklügelten Heimwerkens (Eine detaillierte Bau- und Befüllungsanleitung findet sich bei Evas Fotoupdates auf Facebook -> Link). Ebenso selbst gebaut sind die hübschen Balkonkisten aus alten Lattenrosten, in denen unter anderem die essbaren Blumen wachsen.

Von Alma bis Vito

Zusatzeffekt: Durch die Namensgebung kann einfacher notiert werden, was in welchem Trog angebaut wird. Denn das ist im konkreten Fall nicht wenig und Eva berücksichtigt bei der Bepflanzung der Tröge die Fruchtfolgeempfehlungen, wonach an dieselbe Stelle nicht zwei Mal hintereinander Starkzehrer gepflanzt werden sollen.

In Alma, Balu oder Vito wachst eine Vielfallt an Gemüse-, Obst und Kräutersorten – doch das Wichtigste ist laut Eva das Basilikum „davon braucht ein italienischer Haushalt nämlich mindestens fünf Kübel, damit der Pestovorrat bis zur nächsten Saison hält“.

Nach der Sintflut

Im Urban Garden der Noah Sozialbetriebe im oberösterreichischen Wels wird laufend expandiert. Nach anfänglichen Überflutungsproblemen – „Wir haben ein paar Mal unser Projekt aufgrund des starken Regens vor dem Ertrinken gerettet“– war dringendes Handeln notwendig: Wasser musste geschöpft, Drainagelöcher gebohrt und Erde erneuert werden, es wurde umgetopft und baulich aufgerüstet.

Nun ziert den Garten ein Gartenhaus mit Blumenkisten, das nebenbei als Chill-out-Area dient, und ein zum Beet umfunktionierter kleiner alter Anhänger. Angebaut werden die Klassiker – Erdbeeren, Paradeiser, Paprika, Zucchini, Chilis, Kürbis, Salat, Basilikum, Petersilie und Schnittlauch. An neuen Erweiterungen für Garten des Wohnheims für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wird bereits gefeilt und die Hauptsache ist: „Unseren Jungs bereitet das Arbeiten in unserem 'Garten' nach wie vor sehr viel Freude.“