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Obst-Vielfalt

Kirschen

Um frische Kirschen zu erkennen, muss man genau auf ihren Stiel achten: Dieser sollte grün, gerade und geschmeidig sein. Auch zuhause heißt es rasch aufbrauchen, denn selbst frische Kirschen halten sich nur zwei bis drei Tage.

Marillen

Marillen kultivierte man schon vor 4.000 Jahren in China. Alexander der Große brauchte die Früchte nach Griechenland, von dort fanden sie in ganz Europa schell Verbreitung. Die orangen, samtig behaarten Steinfrüchte sind sehr druckempfindlich. Ihr Fruchtfleisch ist - je nach Sorte - weißlich, gelb oder tief gelborange und löst sich bei reifen Früchten leicht vom Stein. Typisch st die verlaufende Naht, die die Früchte in zwei Backen teilt. Marillen sollten kalt, aber nicht eisig gelagert werden, damit ihr mildes Aroma erhalten bleibt.

Pfirsiche

Die orange-roten, samtig behaarten Steinfrüchte sind sehr druckempfindlich. Ihr Fruchtfleisch kann weiß, gelb oder rot sein.
 Pfirsiche haben eine samtig, flaumige Fruchthaut, Nektarinen sind Früchte mit glatter Schale. Man unterscheidet auch zwischen Härtlingen (schlecht lösender Kern) und Kerngehern (leicht lösender Kern)
. Pfirsiche und Nektarienen sind gekühlt zwei bis drei Tage haltbar. Rechtzeitig vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie ihr volles Aroma entfalten können.

Himbeeren

Die europäische Waldhimbeere war bereits in der Jungsteinzeit in Mittel- und Nordeuropa heimisch. In der Antike schätze man sie für ihre Wirkung als Heilpflanze. Kultiviert wurde sie allerdings erst im Mittelalter. Die Himbeere hat von Mitte Juni bis Mitte Oktober Saison. Beim Kauf sollten die Früchte unversehrt sein. Die druckempfindlichen Beeren nur vorsichtig im stehenden Wasser reinigen und danach sofort verbrauchen oder einfrieren. Das zart-süße Aroma passt nicht nur zu Süßem, es harmoniert auch hervorragend zu Pfeffer, Basilikum oder Zitronenmelisse.

Brombeeren

Brombeeren werden Mitte Juli reif, dafür dauert ihre Saison bis Mitte Oktober. Ihr Aroma ist herb-würzig und angenehm süß, dazu fruchtig und überaus saftig. Brombeeren reifen nicht nach, deshalb sollten sie wirklich reif gekauft werden. Lassen sich Brombeeren leicht und ohne Ziehen von den Stielen lösen, sind sie genau richtig. Auf Druck, Wärme und Sonnenlicht reagieren sie besonders empfindlich, deshalb halten sie auch nicht lange.

Heidelbeere

Heidelbeere

Von Mitte Juni bis Ende August haben Heidelbeeren Saison. Sie sind süß im Geschmack mit einer leicht säuerlichen Note. 
Ein leicht weißlicher Tau an der Oberfläche ist das Erkennungszeichen für frische Heidelbeeren. Anders als viele andere Beeren reifen Heidelbeeren nach. Gut gekühlt - bei ca. 0 Grad - halten sie sich bis zu fünf Tage. Am besten lagert man sie auf einem Teller, Heidelbeeren sind nämlich besonders druckempfindlich.

Zwetschken

Mehr als 2000 verschiedene Zwetschkensorten gibt es. Pflaumen schmecken sehr süß, ihr Fruchtfleisch ist saftiger und weicher als das der Zwetschke. Die Ringlotte besticht durch ihr mild säuerliches Aroma. Mirabellen sind safitg, zuckersüß und bezaubern mit einem Hauch köstlicher Sorte. Sie harmonieren daher perfekt mit pikanten Gerichten. Pflaumen und Zwetschken halten sich gekühlt ca. eine Woche und lassen sich gut einfrieren. Ringlotten und Mirabellen sind empfindlicher und sollten direkt nach dem Einkauf gegessen werden.

Johannisbeeren

Johannisbeeren, hierzulande auch Ribisel genannt, haben von Mitte Juni bis Mitte August Saison. Sie schmecken erst leicht säuerlich, dann fruchtig aromatisch und passen auch ganz hervorragend zu Senf, Minze, Pfeffer und Koriander. Beim Kauf und beim Waschen sollten Ribisel fest an ihren Stielen bleiben, erst danach vorsichtig herunterlösen. Ribisel sind zwei bis drei Tage haltbar, sie sollten also so frisch als möglich gegessen oder verarbeitet werden.