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Aufschneiden leicht gemacht

Schneidetechniken

Die hohe Kunst des Käseschneidens ist zwar keine Wissenschaft, aber eine Aufgabe, bei der sich Hingabe lohnt.

SCHNEIDETECHNIKEN

Die richtige Schneidetechnik ist Voraussetzung für eine gelungene Käsepräsentation. Mit dem richtige Werkzeug und ein paar Grundregeln ist das Portionieren von Käse kein Problem. Je nach Käse greifen Sie am besten zu einem Weichkäsemesser mit gelochter Klinge oder einem Eingriffmesser, einer Käselyra oder einem Käsebrecher. 

So schneidet man Frischkäse
Schneiden mit der Käselyra bringt glatte Oberflächen. Die Form der Käseroulade wird nicht beeinträchtigt. Lassen Sie das Rouladenstück gleich auf eine Gabel oder auf ein Messer fallen, Sie sparen sich ein wiederholtes Aufheben des Käses.

Bilderfolge:
  1. Erste Wahl: die Käselyra.   
  2. Draht einfach durch den Käse ziehen.
 
So schneidet man paraffinierten Käse
Verwenden Sie zum Zerteilen verschiedener Käsesorten immer sauberes Werkzeug. Sie verhindern dadurch die Übertragung von Edelschimmel und Bakterienkulturen auf andere Käsesorten.

Bilderfolge
  1. Käseverpackung öffnen
  2. Mit Eingriffmesser durchschneiden
  3. Rinde abziehen
  4. Käsestück schräg anschneiden
  5. Käseeck durchschneiden
  6. Rest des Käsestücks in gleich große Käseecken portionieren
  7. Rest mit Folie versehen und kühl lagern
  
  




Auf den Laib geschnitten

Orientieren Sie sich bei der Schneidetechnik an der Käseform. Ob Block, Laib, Rolle, Kugel oder Torte, passen Sie die Technik immer der Form an. Sie verhindern dadurch Schnittverluste.

Bilderfolge:
  1. Käsekugel aus der Verpackung nehmen
  2. Wachsrinde anschneiden und öffnen
  3. Käsekugel mittig durchschneiden
  4. Halbkugel schräg anschneiden
  5. In Segmente schneiden
  6. Vier gleich große Segmente portionieren
  7. Fertig
  8. Rest mit Folie abdecken und kühl lagern
 

 




So schneidet man Weichkäse
Schneiden Sie mehrere Segmente aus einer Käsetorte. Es empfiehlt sich, die Schnittseiten immer wieder zu wechseln. So verhindern Sie das Austrocknen auf einer Seite des Käsestücks.

Bilderfolge
  • Torteneck aus der Folie nehmen
  • Mit Weichkäsemesser schräg anschneiden
  • Im Zick-Zack-Rythmus bis zur zweiten Hälfte wiederholen
  • Bei der zweiten Hälfte die Breitseite anschneiden. Gleich große Stücke schneiden
  • Wiederholen bis das Stück aufgeteilt ist
 

  

 


Auf die Rinde achten
Jedes Stück Käse, das Sie schneiden, sollte immer möglichst gleich viel Anteil an Rinde aufweisen. Das macht sich optisch und geschmacklich besser.

Bilderfolge
  • Weichkäse aus der Folie nehmen
  • Wie eine Torte portionieren
  • Zum Lagern in zwei Teile schneiden damit die Schnittfläche mit der Folie gut abgedeckt werden kann
  

 


Edle Rotkultur

Mit dem roten Weichkäsemesser alles im Griff. Käseprofis achten auf die Farbe der Messergriffe und verhindern so die Übertragung von weißen oder blauen Edelschimmelkulturen bzw. Rotkulturen auf andere Käsesorten bzw. ersparen sich die sonst notwendige Zwischenreinigung.

Bilderfolge
  • Spezielles Verpackungsmaterial ist ideal um auch angeschnittenen Käse zu lagern
 
So schneidet man Schnitt- und Hartkäse
Käse kauft man grundsätzlich im Stück. Wenn Sie die geschnittenen kleinen Käsestücke zur ursprünglichen Form zusammensetzen oder interessante geometrische Formen daraus bilden, demonstrieren Sie die hohe Kunst des Plattenlegens.

Bilderfolge:
  • Stück vom Käseblock aus der Folie nehmen
  • Käseblock mit Käsemesser durchschneiden
  • Die eine Hälfte schräg anschneiden
  • In Dreiecke schneiden
  • Dreiecke aufgestellt durchschneiden
  • Dreiecke bis zur Hälfte des Blocks Mit der zweiten Hälfte wiederholen
  • Fertig
  

  




Austrocknen verhindern

Setzen Sie die kleinen Stücke eng in Form, sieht das nicht nur gut aus, sondern verhindert  auch ein Austrocknen des Käses. Falls Käse nicht gleich serviert wird, sollten die vorbereiteten Käseteller mit Frischhaltefolie abgedeckt und bis eine halbe Stunde vor dem Servieren kühl gestellt werden.

Bilderfolge:
  • Käsetortenstück aus der Folie nehmen
  • Mit Eingriffmesser schräge Teile abschneiden
  • Vom zweiten Teil ein Viertel schräg abschneiden
  • Das Käsestück um 90 ° aufstellen
  • Das Viertel wieder in dre kleine Stücke teilen
  • Das selbe mit dem nächsten Viertel und das selbe mit den letzten Vierteln
  • Fertig
  

  

 


Einen Stich gemacht
Wenn Sie besonders lange gereiften Hartkäse (mehr als eineinhalb Jahre) stechen, dann vergrößern Sie die Oberfläche des Käses. Geschmacksstoffe können im Mund besser gelöst werden.

Bilderfolge:
  • Die Rinde mit dem Hartkäsebrecher ablösen
  • Mundgerechte Stücke herausbrechen
 
So schneidet man Edelschimmelkäse
Edelschimmelkäse schneidet man am besten mit Draht. Bei großen Käsen senkrechte und gerade Kanten zu erzielen, ist nicht immer ganz einfach. Aus diesem Grund wurden Geräte mit Führung entwickelt. Diese Werkzeuge ermöglichen gerade Schnitte.

Bilderfolge:
  • Das Stück aus der Verpackung nehmen
  • Mit der Käselyra die Rinde entfernen
  • Käsestück halbieren
  • Die eine Hälfte in Segmente schneiden
  • Die Segmente sollen etwa gleich groß sein
  • Zweite Hälfte schräg anschneiden
  • Dreieckssegmente schneiden das Ganze wiederholen
  

  




Finger weg
Wenn Sie Weichkäse mit Edelschimmelrasen aus der Verpackung nehmen, nicht mit den Fingern berühren, da sich sonst die Druckstellen braun verfärben. Am besten, Sie heben den Käse  vorsichtig aus der Verpackung.

Bilderfolge:
  • Den Edelschimmelkäse aus der Folie geben
  • Mit dem Weichkäsemesser anschneiden
  • Stücke in Genussportionen abschneiden und beliebig wiederholen
  • Rest zum Aufbewahren in Folie verpacken


 

Schaben macht sich gut

Wer zum Schaber greift, erhöht die Luftzufuhr an der Käseoberfläche. Dadurch kann sich der Geschmack noch besser entwickeln.

Bilderfolge:
  • Mit dem Schaber Käse herausheben
  • Mit dem Käsemesser auf das Brot geben