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  • Paprika

    Paprika ist das Chamäleon unter den Fruchtgemüsen. Es wechselt seine Farbe je nach Reifegrad von grün über gelb zu rot. Es gibt sogar Sorten in den Farben Orange, Weiß und Schwarz. Man unterscheidet Gemüse- und Gewürzpaprika. Gewürzpaprika sind kleiner und schärfer.

  • Karotten

    Karottenwurzeln können unterschiedlichste Formen und Farben haben: von rund über zylindrisch bis zu spitz zulaufend, von weiß, gelblich bis tiefrot und violett. Karotten mit Lauf ist nochnicht vollständig ausgereift und daher zart und süß. Für das typisch karottige Aroma sollte die Karotte zur Vollreife gelangen.

  • Paradeiser

    Paradeiser stammen ursprünglich aus Peru und Ecuador und wurden in Mexiko erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie "Tomatl". In Europa bekamen sie den Namen Paradiesapfel, die Österreicher machten draus den Paradeiser.

Alles über

Gemüse

Die wildwachsenden Vorfahren unserer Gemüsepflanzen sind sicher die älteste Nahrung der Menschheit. Durch  sorgfältige Pflege wurden daraus unsere Gemüsesorten. Die Küchenzwiebel war schon für die Ägypter ein wichtiges Nahrungsmittel, das in den Grabkammern auf Reliefs abgebildet ist. Auch die Märkte der Antike waren reichlich mit Gemüse versorgt. In den Klostergärten des Mittelalters und in den Küchengärten des Barock wurden die Gemüsepflanzen weitergezüchtet und verfeinert. Die gewerblichen Gärtner des 19. Jahrhunderts haben den Anbau weiterperfektioniert und tragen so zur sicheren Nahversorgung  bei.

PARADEISER

Tomaten reifen im Glashaus zu aromatischen Früchten heran. In heimischen Gärtnereien werden Rispentomaten bis zur Vollreife an der Pflanze belassen und erst dann von Hand geerntet. Durch den idealen Erntezeitpunkt und kurze Transportwege ist gewährleistet, dass die Früchte ihr volles Aroma erhalten. 

PAPRIKA

Die wärmeliebenden Nachtschattengewächse werden in Glashäusern kultiviert. Hummelvölker übernehmen hier die Rolle der Bestäuber und garantieren reiche Ernte, spezielle Nützlinge unterstützen beim vorbeugenden Pflanzenschutz.

GURKE

Wir unterscheiden zwischen Salatgurke und Feldgurke, die sich besonders für Suppen und zum Schmoren eignet. Gurken gehören zu den Kürbisgewächsen, die Frucht selber ist botanisch gesehen eine fleischige, langgezogene Beere. Sie bestehen zu 98 Prozent aus Wasser.

Küchentipps

Gemüse mags nicht heiß

Kochen  macht Gemüse schlapp, viele Vitamine und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sind extrem hitzeempfindlich. Gemüse deshalb am besten über kochendem Wasser dämpfen oder mit wenig Wasser dünsten. Gemüse nicht unnötig lang im Wasser liegen lassen, damit die Inhaltsstoffe nicht ausgeschwemmt werden. Gemüsemahlzeiten nicht warm halten, sondern rasch abkühlen und wieder aufwärmen.

Gemüse lagern

Gemüse zu Hause in ein feuchtes Tuch wickeln oder in eine luftdurchlässige Folie einpacken und ab in den Kühlschrank.  Vorsicht: Einige Gemüsearten sind kältempfindlich und haben daher im Kühlschrank nichts verloren. Dazu zählen Erdäpfel, Paradeiser, Paprika, grüne Bohnen, Kürbisse und Zuccini. Diese Gemüsearten werden am besten an einem kühlen, dunklen Ort gelagert, zum Beispiel im Keller. Paradeiser und Paprika nicht unter zwölf Grad lagern. Nicht zusammen mit Äpfeln lagern, denn sie geben Ethylen ab, wodurch Gemüse schneller verdirbt.

Paradeiser einfrieren

Tomaten mit kochend heißem Wasser übergießen, schälen, halbieren, Stielansätze herausschneiden und portionsweise in Tiefkühlsäckchen füllen. Das gibt eine gute Basis für Tomantensoßen.

Paprika schälen

Um Paprika besser schälen zu können, die Paprikahaut ein paar Mal einritzen und die Frucht kurz in kochendes Wasser tauchen, bis sich die Haut leicht aufdreht. Danach die Paprika in kaltem Wasser abschrecken.

Gurke und Kraut

Um den Geschmack von Gurken zu verstärken, kann man mit Gurkenkraut (auch Borretsch genannt), Bohnenkraut oder Dille würzen. Gurke harmoniert außerdem wunderbar mit Senf und Knoblauch.

Pfefferoni entschärfen

So nimmt man Pfefferoni die Schärfe: Sorgfälltig alle Kerne und Innenwände entfernen und den Pfefferoni kurz in kochendes Wasser geben. Das macht ihn milder.

Schwarzwurzeln schälen

Damit die Schwarzwurzeln beim Schälen nicht "zu bluten" beginnen, bearbeitet man sie am besten mit einem Spargelschäler unter fließendem Wasser. Danach sofort in Zitronenwasser legen. So werden sie nicht braun.

Die große

Vielfalt

Broccoli
Beim Brokkoli werden die verdickten Blütenstiele und Blütenknospen gegessen. Im Gegensatz zum Karfiol ist er dem Sonnenlicht ausgesetzt. Dadurch entwickelt er eine intensive grüne Farbe. Karfiol wird durch große Hüllblätter vor dem Licht geschützt und bleibt weiß. Brokkoli wird schnell welk. Der richtige Erntezeitpunkt in den frühen Morgenstunden muss beachtet werden. Aufgeblühter Brokkoli ist nicht mehr verkäuflich.
  • Kleiner, lockerer Kopf (im Gegensatz zur festen, geschlossenen Blume des Karfiols)
  • Durchmesser des Kopfes: fünf bis 25 Zentimeter
  • Deutlich differenzierte, dunkelgrün bis bläulich schimmernde, geschlossene Blütenknospen auf verzweigten, fleischigen, grünen Stielen und Seitentrieben
Umgeben von großen Blättern am Haupttrieb und kleinen Nebenblättern an den Seitentrieben. Brokkoli zeichnet sich durch den geringen Kohlgeschmack aus. Er schmeckt feiner als Karfiol und erinnert entfernt an Spargel oder Spinat. Die zarten Blätter ergeben ein schmackhaftes Blattgemüse.
Karfiol
Der Karfiol, auch bekannt als Blumenkohl, hat seinen Ursprung im Mittelmeerraum. Seinen Namen hat der Karfiol vom fleischig verdickten Blütenstand mit zahlreichen Röschen.

 Die Ernte im Freiland ist vom Frühjahr bis zum späten Herbst möglich. 

Die knospigen Blütenstände, die im Handel angeboten werden, sind in der Regel weiß bis elfenbeinfarben, da sie von Blättern umhüllt und dadurch vor Licht geschützt wurden.

 Ob ein Karfiol frisch ist oder nicht, erkennt man am Geruch. Riecht er unangenehm, ist er alt oder kommt aus dem Kühlregal. An der Farbe dagegen kann man den Frischegrad nicht erkennen.
 Ziehen Sie beim Einkauf Köpfe mit Grünzeug vor, die Blätter schützen die "Blume" und zeigen die Frische besser an. Nur frische Köpfe haben knackig grüne Blätter und saftige Strünke.

 Grundsätzlich sollte man Karfiol nicht länger als zwei, drei Tage aufbewahren, denn auch im Gemüsefach des Kühlschranks wird er sehr schnell welk.
Chinakohl
Seinen Ursprung hat Chinakohl im ostasiatischen Raum. Er ist dort seit mehr als 1.500 Jahren in Verwendung. In Europa ist er seit dem 19. Jhdt. bekannt. Chinakohl gehört zu den am häufigsten angebauten Kohlgewächsen. Die bekömmliche Kohlart wird wegen ihres milden Geschmacks geschätzt. Chinakohl ist fast ganzjährig erhältlich.

Chinakohl ist aufgrund der langen Freilandsaison und seiner guten Lagerfähigkeit DER Wintersalat. Kurz blanchiert oder in gekochter Form ist er vielfältig einsetzbar. Achten Sie beim Kauf auf einen festen und frischen Kopf. Welke Stellen zeugen von einer längeren Lagerzeit. Im Kühlschrank ist das Gemüsefach der richtige Platz für Chinakohl. Er hält dort bis zu zwei Wochen frisch.
Grazer Krauthäupel
Der ‘Grazer Krauthäuptel’  hat seit Ende des 19. Jahrhunderts einen fixen Platz am Salatteller. Gemüsegärtner schätzen die robuste Sorte, die ausgezeichnet an das illyrische Klima im Raum Graz angepasst ist. Jede einzelne Pflanze wird vorsichtig von Hand geerntet und direkt vom Feld auf schnellstem Weg zum Endverbraucher gebracht. Von März bis in den November ist er erhältlich. Man erkennt den ‘Grazer Krauthäuptel’ an seinen fein gezackten, leicht dunkelrot bis violett gefärbten Rändern und den stark blasig gewölbten Blättern.

Er überzeugt durch den leicht süßlichen, bitterfreien Geschmack der knackigen Blätter. Der Krauthäuptel sollte im Kühlschrank gelagert werden. Waschen Sie ihn nur kurz und mit wenig Wasser direkt vor der Zubereitung. Warten Sie mit dem Anrichten bis kurz vor dem Essen. So bleiben die Blätter knackig und der Geschmack voll erhalten. Als Abrundung passt hervorragend das fein nussige Aroma von Kürbiskernöl.
Jungzwiebel
Das warme sonnige Klima im Seewinkel ist ideal für den Anbau von Jungzwiebeln. Im August ausgesät, verbringen die Jungpflanzen den Winter am Feld. Die warmen Tage im Frühjahr lassen die Zwiebeln rasch wachsen und – je nach Witterung – wird ab April/Mai mit der Ernte begonnen. Da die Jungzwiebeln die ersten erntereifen Zwiebeln im Jahresverlauf sind, bezeichnet man sie auch als Frühlingszwiebeln.

Die saftigen Jungzwiebeln eignen sich zum Dünsten als auch als Rohkost. Sie bestechen durch ihren frischen, milden Geschmack. In dünne Scheiben geschnitten, passen sie perfekt zu frischen Salaten und Brotaufstrichen. Jungzwiebeln sollten erst kurz vor der Verwendung gewaschen und dann mit einem Messer zerkleinert werden. Im Gegensatz zum klassischen Lagerzwiebel lassen sich Jungzwiebeln nicht lange aufbewahren.
Käferbohnen
Die Steirische Käferbohne wird seit dem 19. Jahrhundert angebaut. Neunzig Prozent der österreichischen Käferbohnenernte kommen aus der Steiermark. Die Käferbohnen werden entweder in mit gespannten Drähten und Schnüren aufgebauten Heckenkulturen gepflanzt oder in Mischkulturen mit anderen Nutzpflanzen, wie etwa mit Mais oder Sonnenblumen, die als Rankhilfen dienen.

Die Südsteirische Käferbohne ist eine gesprenkelte Bohne, deren Farbspektrum von violett-schwarz bis braun-beige reicht. Typisch für die Steiermark sind die beiden Sorten ‘Bonela’ und ‘Melange’. Saisonal wird das Gemüse frisch angeboten, meist aber in getrockneter oder eingelegter Form. So halten sie lange.

Gekochte Käferbohnen haben eine feincremige Konsistenz und zeichnen sich durch einen zart nussigen Geschmack aus. Typisch ist der Käferbohnensalat, der meist mit Kürbiskernöl mariniert wird. Die Bohnen bieten sich aber auch für Suppen, Hauptspeisen und sogar für Desserts an. Jung geerntet, können sie wie jede andere Gartenbohne einfach gekocht zubereitet werden.

Bohnenkraut, Kümmel und alle in der Mittelmeerregion angebauten Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Salbei harmonieren ausgezeichnet mit dieser steirischen Spezialität.
Knoblauch
Knoblauch wurde bereits in der Antike verwendet. Im alten Ägypten war er nicht nur Aroma- und Gewürzpflanze, sondern tägliches Nahrungsmittel. Auch die Römer erkannten bald seine Vorzüge und nahmen ihn als fixen Bestandteil in ihre traditionelle Küche auf. Knoblauch gelangte aus den Steppengebieten Zentral- und Südasiens über den Mittelmeerraum zu uns. Seine Standortansprüche machen ihn zur idealen Kulturpflanze für warme und trockene Regionen.

Die Knoblauchzwiebel wird von einzelnen pergamentartigen Hautschichten bedeckt, in deren Inneren mehrere Brutzwiebeln, die Knoblauchzehen, eingeschlossen sind. Mit seinem einzigartig würzigen Aroma ist Knoblauch ein unverzichtbaren Bestandteil vieler Gerichte. Für den vollen Geschmack werden die Zehen in dünne Scheibchen geschnitten oder gehackt. Wer nur leichtes Aroma bevorzugt, gart die Zehen im Ganzen mit. Knoblauch ist ein Naturprodukt und lässt sich daher nur begrenzt lagern. Im Gemüsefach hält sich frischer Sommerknoblauch zwei Wochen. Kaufen Sie nur gesunde und ganze Zwiebeln. Knoblauch sollte grundsätzlich kühl, jedoch trocken und getrennt von anderem Gemüse gelagert werden.
Kraut
Kraut ist ganzjährig erhältlich. Frische Krautköpfe sind knackig-fest geschlossen. Richtig aufbewahrt bleibt Kraut einige Wochen bis Monate frisch. Angeschnittene Krautköpfe sind mit Folie abgedeckt auch einige Tage im Kühlschrank haltbar.

Vor dem Kochen sollten die Hüllenblätter sowie der Strunk entfernt werden. Durch kurzes Einfrieren kann die blähende Wirkung von Weiß- und Rotkraut vermindert werden.

Wenn Sie Ihre Hände vor der Verarbeitung des Blaukrauts mit Zitronensaft einreiben, kann der Farbstoff nicht so schnell in die Haut eindringen und lässt sich später leichter abwaschen.
Ochsenherz
Das Ochsenherz verdankt seinen Namen seiner einzigartigen großen Kugelform. Der Paradeiser kann bis zu einem halben Kilo wiegen. Die achzig Jahre alte Sorte zählt geschmacklich zur Topliga. Am besten schmecken sie, wenn sie noch fast grün mit orangen Wangen sind. Anders als ihr Aussehen vermuten lässt, haben die Ochsenherz Paradeiser eine sehr dünne Haut, wenig Saft und fast keine Kerne. Daher sollten Sie sie rasch essen, bevor sie Flüssigkeit und damit an Geschmack verliert. Geerntet wird die einzigartige Paradeiserspezialität von Ende April bis Ende September.
Radieschen
Radieschen sind das erste frische Gemüse im Jahr. Für den typischen Geschmack sind Senföle verantwortlich. Radieschen werden am besten roh gegessen, so sind sie am knackigsten und geschmacksintensivsten. 
Zur Verarbeitung sollten Sie die Radieschen gründlich waschen, das Blattwerk mit Stielen und Wurzelansatz abschneiden. Die Blätter können roh wie Würzkraut oder gekocht wie Spinat gegessen werden.

Radieschen lassen sich nicht lange lagern. In ein feuchtes Tuch gewickelt, halten sie im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Dazu am besten die Blätter bis auf einen Zentimeter abschneiden, sie würden der Knolle Wasser entziehen und das Welken beschleunigen. 
Achten Sie beim Einkauf auf frische und feste Knollen sowie auf den Zustand des Blattwerks. Schlaffe Radieschen werden wieder knackig, wenn man sie kurz ins Wasser legt.
Rote Rübe
Die Rote Rübe ist mit Zuckerrübe und Mangold verwandt. Sie kam mit den Römern nach Mitteleuropa. Ihren Ursprung hat sie im Mittelmeerraum, wahrscheinlich in Nordafrika. Die gleichmäßige rote Farbe der Rübe ist ein Resultat der Weiterveredelung im 19. und 20. Jahrhundert.

Die Rote Rübe ist ein klassisches Wintergemüse. Die Aussaat kann von Mitte April bis Anfang Juli erfolgen. Sortenabhängig sind die Rüben nach drei bis vier Monaten (abhängig vom Termin der Aussaat) ab circa Juli/August erntereif. Die Ernte kann sich bis kurz vor den Eintritt des ersten Frostes erstrecken.

Rote Rüben lagern sich mehrere Wochen lagern, sofern sie ungewaschen und unbeschädigt sind. Ideale Lagerbedingungen herrschen im Keller bei drei bis vier Grad und hoher Luftfeuchtigkeit vor.
Sellerie
Der oder die Sellerie, kurz auch „Zeller“ genannt, wird seit der Antike geschätzt. Der würzige Geschmack kommt von ihrem hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Man unterscheidet Knollensellerie mit ihrer faustgroßen kugeligen Wurzelknolle sowie Stangen- oder Staudensellerie mit fleischigen, büschelartigen Blattstielen. Geerntet wird Sellerie von Juni bis Oktober. Knollensellerie lässt sich gut lagern und ist daher das ganze Jahr über erhältlich. Beim Einkaufen sollte man bei reifen Knollen auf Schwere, Festigkeit und eine helle Farbe achten.

Knollensellerie wird geschält und im Ganzen oder in Scheiben in Zitronenwasser gekocht, besser aber noch mit der Schale gedämpft. Bei roher Verwendung sollte Sellerie nach dem Raspeln oder Schneiden sofort mit Zitronenwasser beträufelt werden, damit sie nicht braun wird. Roh schmeckt sie besonders gut als Salat mit Äpfeln und Nüssen, Karotten und Rahmdressing. Den klassischen Selleriesalat mit Essig und Öl bereitet man mit gekochter Sellerie zu. Außerdem lässt sich Sellerie panieren und knusprig herausbacken. Bekannt ist sie ls Zutat in Rindssuppe oder mit Obers zu einer cremigen Suppe verarbeitet. Weniger bekannt ist ihre Verwendung als feine Gemüsebeilage in Form von Püree.
Vogerlsalat
Der Vogerlsalat, auch bekannt unter Feld-, Nüsslisalat und Rapunzel, gehört zu den Baldriangewächsen. Aus maximal zwanzig kleinen, lanzettförmigen, hell- bis dunkelgrünen Blättern bilden sich die typischen Rosetten. Die einzelnen Blätter sind drei bis fünf Zentimeter lang und können je nach Sorte breit oder lang bzw. spitz oder rundlich sein. Da die Pflanze bis zu minus 15 Grad Celsius frosthart ist, wird der Vogerlsalat in der kalten Jahreszeit als Salat gegessen.

 Vogerlsalat istvon September bis April erhältlich.



Die Rosetten sollten gründlich gewaschen, von Erd- bzw. Sandresten befreit und vorhandene kleine Wurzeln entfernt werden. Kurzes Einlegen in Eiswasser macht eventuell welke Blätter (wieder) knackig. 
Zucchini
Gemeinsam mit anderen Kürbisarten kamen Zucchini im 17. Jahrhundert von Amerika über Italien zu uns. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Früchte fest sind und keine Dellen aufweisen. Zucchini können im Kühlschrank maximal eine Woche lang gelagert werden. Vor der Verarbeitung werden sie unter fließendem Wasser gewaschen, dann der Stielansatz und die Spitze entfernt. Die Kerne junger Früchte sind meist weich und müssen nicht entfernt werden.

Die Früchte werden während der Sommermonate gemeinsam mit anderen Gemüsesorten für Suppen verwendet, roh zu Salaten oder Rohkost verarbeitet, gekocht, gedünstet oder gegrillt als Beilage zu Fleisch oder Fisch gereicht. Auch als Aufläufe, gefüllt oder überbacken sind sie begehrt.

Die trichterförmigen gelben Blüten werden von Feinschmeckern als besondere Delikatesse geschätzt. Sie werden gefüllt, gebacken oder frittiert zubereitet. 

BIO INFO

FRUCHTFOLGE

Um die Widerstandskraft von Pflanzen gegen Schädlinge zu erhöhen, setzen Bio-Bauern auf die Fruchtfolge von Haupt- und Zwischenfrüchten, robuste Sorten und manuelle Bodenbearbeitung.

NÜTZLINGE GEGEN SCHÄDLINGE

Schädlinge werden oftmals durch die gezielte Förderung ihrer natürlichen Gegenspieler reduziert. Dazu kommt unter anderen die indische Laufente zum Einsatz. Sie frisst bis zu fünfzig Nacktschnecken am Tag. Igel wiederum lassen sich nicht nur Schnecken schmecken, sondern auch Wühlmäuse, die schwere Schäden an Pflanzen und Bäumen verursachen. Weitere natürliche Pflanzenschützer sind Marienkäfer und Schwebfliegen, die vor allem den Blattläusen den Garaus machen.

MECHANISCHE UNKRAUTBEKÄMPFUNG

Mechanische und thermische Unkrautregulierung wird der chemischen vorgezogen. In der Bio-Landwirtschaft ist der Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln verboten.

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